Lavendel pflanzen: am besten in Gruppen

Lavendel pflanzen kann man das ganze Jahr über: vorausgesetzt, es besteht keine Frostgefahr. In manchen Regionen Deutschlands wartet man also zur Sicherheit bis etwa Mitte Mai.

Lavendel pflanzen

Lavandula angustifolia, also echter Lavendel, ist eine recht pflegeleichte Pflanze. Für den optimalen Wuchs stellt sie allerdings zwei Bedingungen: einen geeigneten Standort und die richtige Bodenbeschaffenheit.

Hitze ist super, Staunässe ist Gift!

Der Halbstrauch verträgt problemlos große Hitze und fühlt sich an sehr sonnigen und vorzugsweise windgeschützten Plätzen richtig wohl.

Staunässe ist jedoch Gift für ihn, deshalb sollte Regenwasser immer gut ablaufen können. Wer eher festen oder lehmigen Boden im Garten hat, kann diesen an geplanten Lavendelstandorten auflockern, indem er Kies oder Sand unter die Erde mischt.

Nährstoffarmer Boden gewünscht

Die Zugabe von Gartenkalk zum Boden ist sinnvoll, da die duftende Gartenschönheit es nährstoffarm und nicht sauer mag.

Wer seine Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse mit Lavendel bestücken möchte, verwendet am besten nährstoffarme Kräutererde. Sie hat alle Eigenschaften, die die Pflanze bevorzugt.

Nach dem Pflanzen wässern

In der ersten Zeit nach der Pflanzung muss die Erde feucht gehalten werden. Dabei empfiehlt es sich, alle paar Tage gründlich zu wässern statt jeden Tag nur ein bisschen zu gießen.

Lavendel pflanzen in Gruppen

Ein besonderer Hingucker ist es, wenn Lavendel in kleinen Gruppen zusammen steht: Je nach Geschmack kann man sich entweder auf eine Sorte beschränken oder verschiedene miteinander kombinieren.

Lavendel gibt es aber nicht nur in den klassisch blauviolette Sorten, sondern auch Pflanzen mit rosa oder weißer Blütenfarbe.

Neben Lavendelzwergen, die nur 40 Zentimeter hoch werden, gibt es auch Lavendelgiganten, die eine Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern und mehr erreichen können.

Lavendel kombinieren

Die meisten Blumen im Garten freuen sich über die blühfreudigen Halbsträucher in ihrer Nachbarschaft, denn Schnecken aber auch Blattläuse werden von dem intensiven Lavendelduft vertrieben.

Besonders die für Läuse anfälligen Rosen sind deshalb dankbar, wenn sie Lavendelpflanzen ganz in ihrer Nähe haben.

Auch optisch harmonieren Rosen und Lavendel sehr gut miteinander: Die verschiedenen Blautöne bilden einen interessanten Farbkontrast zu weißen, roten oder gelben Rosenblüten.

Dennoch ist diese Kombination nicht ganz problemlos, denn Lavendel und Rosen passen von ihren Ansprüchen her eigentlich gar nicht zusammen:

Zwar bevorzugen beide Pflanzenarten sonnige Plätze, Rosen brauchen jedoch – anders als Lavendel – einen feuchten und gut gedüngten Boden.

Wer die ungleichen Gefährten trotzdem kombinieren möchte, sollte daher darauf achten, sie nicht zu nah nebeneinander zu pflanzen. [DD, GTD Foto]

 

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