Dahlien im Garten: riesige Blüten

Dahlien im Garten werden, da sie nicht winterhart sind, erst nach den Eisheiligen gepflanzt, um Frostschäden vorzubeugen.

Kenner schauen sich trotzdem schon im Frühling nach Dahlienknollen um. Erstens sind die schönsten Sorten schnell vergriffen.

Zweitens lassen sich die äußerst farbenfrohen Sommerblumen im Frühling vorziehen.

Dazu werden sie in Töpfe gepflanzt, nicht zu tief, nur mit etwas Erde bedeckt und an einen kühlen Ort im Haus gestellt.

Nach den Eisheiligen können die vorgezogenen Dahlien dann bedenkenlos ins Freie gestellt oder mit dem Topf in den Garten gepflanzt werden.

Auf diese Weise ist es auch gleich leichter, die Knollen im Herbst zur Überwinterung wieder auszugraben.

Dahlien im Garten

Die Blütenvielfalt der aus Mexiko stammenden Dahlien ist riesig. Teilweise unterscheiden sie sich so stark, dass man auf den ersten Blick kaum die enge Verwandtschaft erkennt.

Ein wahres Prachtexemplar ist etwa die Dahlie Café au Lait. Mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern gehören ihre Blüten zu den größten unter den Dahlien.

So groß und kräftig sie auch sind, ihre Farbe ist umso feiner und anmutiger.

Wenn sich die Blüte öffnet, hat sie einen zartrosa Teint, der mit der Zeit in einen cremigen Kaffeeton übergeht.

Diesem Farbenspiel verdankt sie ihren ungewöhnlichen Namen.

Wie alle Dahlien ist auch Café au Lait von ihrer mittelamerikanischen Heimat sonnenverwöhnt.

Da sie zudem eine spätblühende Sorte ist, braucht sie so viel Licht und Wärme wie möglich, um viele Blüten zu bilden.

Überschwängliche Blüte

Neben den beinahe tellergroßen Dahlien gibt es auch Sorten, die mit einem Schwarm kleiner, zierlicher Blüten Aufsehen erregen.

Wie Schmetterlinge scheinen sie im Wind zu tanzen. Auch hier gibt es eine ganze Reihe an Farb- und Formvarianten, wie die sommergelbe Classic Summertime.

Diese Dahlie blüht geradezu überschwänglich und hat eine herrliche, klare und warme gelbe Farbe, die durch das dunkle Blatt subtil verstärkt wird.

Für eine noch größere Pracht empfiehlt es sich, verblühte Blüten abzuknipsen.

Die Faustregel sagt: für jede entfernte Dahlienblüte, kommen zwei neue nach.

Pompondahlien

Eine weitere Dahlienvariante sind die Pompondahlien. Ihre Blütenblätter entfalten sich nicht ganz, sondern bilden leicht eingerollt kugelförmige Blüten.

Cornell ist eine geradezu formvollendete Pompondahlie. Mit ihrer rubinroten Farbe wirkt sie edel, grazil und strahlt gleichzeitig Lebenskraft aus.

Als Gartenpflanze eignet sie sich fantastisch: Sie bekommt so viele Blüten, dass man ruhig ab und zu ein paar für die Vase auf dem Küchentisch abschneiden kann.

Für Terrasse und Balkon

Besonders aufregend wirkt es, wenn man das Spektrum der Dahlienvielfalt in einem Beet vereint.

Dazu die Knollen vieler verschiedener Sorten mischen und zufällig nebeneinander pflanzen.

Im Sommer entsteht so ein einzigartiger Blütenreigen, der vor lauter Farbenpacht zu leuchten scheint.

Wer keinen Platz für ein großes Dahlienbeet hat, kann sie auch im Topf kultivieren.

Besonders geeignet ist hierfür, die Dahlie Claudette. Sie ist ein echter Tausendsassa, der schon viele Auszeichnungen als beste Topfpflanze bekommen hat.

Denn Claudette trägt unzählige Blüten mit einer eindrucksvollen violetten Farbe, wächst dabei aber nur 40 bis 60 Zentimeter hoch, ein toller Blickfang auf Balkon und Terrasse. [Fluwel.de, Foto]

 

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