Stadtgärten gestalten und genießen

Stadtgärten gestalten und genießen ist einer der Aspekte, der das Leben in der Stadt attraktiv macht.

Stadtgärten sind immer mehr gefragt, denn Theaterbesuche, Lesungen und Museumsexkursionen gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Babyboomer, die in den kommenden Jahren das Rentenalter erreichen.

Laut statistischem Bundesamt zieht es die Generation 60 plus vor allem in mittelgroße Städte mit ausgeprägtem Kulturangebot.

Auch die gute Infrastruktur, durch die Arztbesuche, Einkäufe und andere alltägliche Erledigungen einfacher werden, ist ein Argument, in der Stadt leben zu wollen.

Dies gilt es jedoch mit einer hohen Naturverbundenheit vieler Älterer zu vereinbaren.

Die einen haben während der Familienzeit mit ihren Kindern vor den Toren der Stadt gelebt und wollen auch in Zukunft nicht auf Grün verzichten.

Andere sehnen sich mit dem Einstieg in den Ruhestand nach mehr Möglichkeiten, Natur zu erleben.

Dazu zählen nicht nur Ausflugsziele in und außerhalb der Stadt, sondern auch der eigene Garten.

Stadtgärten gestalten und genießen

Sommerliche Temperaturen und lange Abende laden Stadtbewohner ein, sich draußen aufzuhalten, Freunde zu treffen oder einfach zu entspannen.

Das ist ein Lebensgefühl, das man im Stadtpark ausleben, aber eher noch im eigenen Garten genießen kann.

Der Vorteil des grünen Refugiums ist die Privatheit. Enkelkinder können hier sicher spielen, Erwachsene sich ohne störende Blicke wohlfühlen.

Gartengrenzen [GTD Foto]
Gartengrenzen [GTD Foto]

Außerdem sind heiße Tage hier viel erträglicher. Grünflächen, auch kleine, haben nämlich einen starken Einfluss auf das Mikroklima:

In Städten, die sich an heißen Sommertagen um einige Grad stärker als das Umland erwärmen, wirken schattenspendende Bäume und Bepflanzung kühlend.

In Zeiten des Klimawandels ist es insbesondere für ältere Menschen erstrebenswert, sich in einer erfrischenden, grünen Oase wohlfühlen zu können.

Individuelle Lösungen

Wie viel Zeit am Tag, in der Woche, im Monat Besitzer in ihren Garten investieren wollen, können sie bereits bei der Planung festlegen.

Wer sich zum Beispiel im Ruhestand den Traum von einem eigenen Kräuterbeet, einem Teich oder einem Staudenbeet erfüllen möchte, wird wahrscheinlich auch an dessen Pflege Freude haben.

Wer jedoch Vollzeit arbeitet, viel reist oder andere zeitaufwändige Hobbys hat, kann seinen Garten an die eigenen Lebensgewohnheiten anpassen.

Viele denken eine Rasenfläche sei die unkomplizierteste Form des Gartens, unterschätzen jedoch, wie häufig diese gemäht werden muss, wenn kein Mähroboter zum Einsatz kommt.

Ein Arrangement aus Hecken, Sträuchern und Bodendeckern, die eine Terrasse einrahmen, kommt hingegen mit weniger Pflege aus.

Standortgerecht ausgewählte Gehölze schaffen ein abwechslungsreiches, natürliches Ambiente und müssen lediglich ein bis zweimal im Jahr geschnitten werden.

Über den Dächern

Individuelle Lösungen sind auch bei Dachgärten gefragt. Hoch über dem Trubel der Stadt findet man einen Ort, um in Ruhe zu sitzen, zu grillen und in die Sterne zu blicken.

Die Pflanzenauswahl sollte jedoch wohlüberlegt geschehen, da hier die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist, je nach Exposition von morgens bis abends.

Auch der Wasserbedarf kann dementsprechend hoch sein. Um sich häufiges Gießen zu ersparen, lohnt sich möglicherweise ein vollständig automatisches Bewässerungssystem installieren zu lassen. [BGL, GTD Foto]

 

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