Winterschnitt an Obstbäumen

Für den Winterschnitt an Obstbäumen eignen sich besonders die ersten Monate im Jahr: Die Obstbäume befinden sich in dieser Zeit im Ruhezustand und tragen keine Blätter.

Jedoch sollte nicht bei Frosttemperaturen von weniger als fünf Grad unter Null oder bei Regen und Schneefall geschnitten werden, weil das die Gefahr einer Infektion erhöht.

Winterschnitt an Obstbäumen

Grundsätzlich gilt: Nicht schnippeln, sondern schneiden! Also lieber eine ganze Astpartie herausnehmen, als mehrere Zweige zu stutzen.

Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum: Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben.

Keine Wundverschlussmittel

Heute sind sich die Obstbaumfachleute einig, dass die Selbstheilungskräfte der Bäume ausreichen, um die Schnittwunde zu verschließen.

Wundverschlussmittel können dazu führen, dass das Holz nicht ausreichend trocknet: Durch die Feuchtigkeit kann die Wundheilung verlangsamt werden.

Ein weiteres Argument gegen einen Wundverschluss ist der Pilzbefall, der dadurch ohnehin nicht verhindert werden kann: Ein Pilz kann auch durch Blattnarben in die Baumrinde eindringen. [LWK NRW, GTD Foto]

 

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