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WeihnachtsbäumeWann und wieso die Weihnachtsbäume in unsere Zimmer gelangen konnten, ist nicht genau zu ermitteln: Vielmehr setzt sich unser typisches Weihnachtsverhalten aus unterschiedlichen Bräuchen zusammen, denen jedoch eines gemeinsam ist, die starke Sehnsucht der Menschen, sich gerade im kalten Winter mit immergrünen Pflanzen, in denen ungeheure Lebenskraft steckt, zu umgeben. Schon in der römischen Antike bekränzten die Menschen zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. |
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24/05/2012 | Britzer Garten erhält DBG-Ehrenpreis 2012 Seit 2007 lässt die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft alle 2 ...mehr 24/05/2012 | Skulptur und Garten 2012 1o Jahre Skulptur und Garten: Was als Versuch ...mehr 23/05/2012 | Gartenteiche: Das Praxisbuch Es ist der Traum eines jeden Gartenbesitzers: der ...mehr 23/05/2012 | Winterverluste bei Bienen Die von den Imkern erwarteten Völkerverluste bei den ...mehr 22/05/2012 | 25 Jahre Gärten der Welt Ihr 25jähriges Bestehen feiern die Gärten der Welt ...mehr 01/12/2010 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick. Im Jahr 1539 gibt es einen urkundlichen Eintrag, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde: Für 1605 ist in Straßburg der erste Christbaum belegt, der als Gabenbaum oder Bescherbaum, allerdings ohne Kerzen, hergerichtet war. In einer Chronik heißt es: "Auff Weihenachten richtett man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf, daran henckett man Rossen aus vielfarbigem Papier geschnitten, Äpfel, flache Kuchen, Zischgolt, Zucker ....". Offenbar wurde die Sitte der Stubenbegrünung mit Zweigen auch beim gewöhnlichen Volk zunehmend so beliebt, dass die Kirche, der große Waldgebiete gehörten, gegen das Plündern dieser zur Weihnachtzeit mit heftigen Drohungen einschritt. Das Auslegen von Tannenreisig in den Stuben galt als heidnischer Brauch und wurde somit strengstens untersagt. Ab 1750 häufen sich dann allerdings die Berichte über das Aufstellen von Weihnachtsbäumen: Bereits Goethes Werther, der 1774 erschien, kommt am Sonntag vor Weihnachten zu Lotte und spricht vom paradiesischen Entzücken beim Anblick eines "aufgeputzten Baumes mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln". Während der Brauch in den Städten schnell Einzug hielt, setzte er sich in ländlichen Gebieten nur langsam durch. Schließlich gab auch die katholische Kirche ihren Widerstand auf. Da Tannenbäume in Mitteleuropa selten waren, konnten sich zunächst nur die begüterten Schichten einen Weihnachtsbaum leisten: Die übrigen behalfen sich mit anderem winterlichen Grün wie Kiefer- oder Mistelzweigen. Mitte 1850 waren dann genügend Tannen- und Fichtenwälder entstanden, um den städtischen Bedarf an Weihnachtsbäumen zu decken. Wer neben dem traditionellen Weihnachtsbaum im Haus über grüne Weihnachtsinseln mit Leuchtkraft draußen nachdenkt, kann in diesem Herbst noch so einiges pflanzen, um sich und andere in "paradiesisches Entzücken" zu versetzen: Für eine warme Adventsstimmung sorgen zum Beispiel mit zarten Lichterketten geschmückte kugelrunde Buchsbäume draußen auf der Terrasse, neben der Eingangstür oder im Garten. Manche Pflanzen sind auch ohne Blätter interessant. Die bizarr gedrehten Zweige der Korkenzieher-Hasel [Corylus avellana 'Contorta'] sind im Winter besonders deutlich zu erkennen und wirken mit feinem Schnee oder Raureif wie ein filigraner Gruß aus Christkinds Zuckerbäckerei. Es gibt einige Tannen, die ihren Weihnachtsschmuck selber tragen und nicht nur im Winter eine gute Figur abgeben: Die Korea-Tanne [Abies koreana] ist ein immergrünes, kompaktes Nadelgehölz. Neben dem malerischen Wuchs erhöhen dichte, glänzend grüne Nadeln, deren Unterseiten auffallend silbrig-weiß strahlen, die Attraktivität. Schon in der Jugend bildet diese Tanne zahlreiche violett-blaue Zapfen aus, die von September bis in den Winter hinein aufrecht an den Zweigen stehen. Richtig knuffig und für große Töpfe geeignet ist die niedrige, kompakt wachsende Balsam-Tanne [Abies balsamea 'Nana']: Die kurzen, stumpfen, dunkelgrünen Nadeln und das Harz verströmen einen aromatischen Duft. Mit einer Lichterkette bekleidet sorgt auch dieser Tannenzwerg für vorweihnachtliche Glücksgefühle. Eine weitere Nadelschönheit ist die Zuckerhutfichte [Picea glauca 'Conica']: Mit ihrem langsamen Wuchs und einer Maximalhöhe von 1,5 Metern ist für sie auch im kleinsten Garten oder in einem Pflanzkübel Platz. Die feinen, grünen Nadeln sind charakteristisch für diese Miniaturfichte und laden zum Schmücken in der Weihnachtszeit ein. [PdM]
Kaum ist die Landesgartenschau Bad Essen 2010 zu Ende gegangen, gibt es bereits neue Pläne für das Gelände: Gemeinsam mit der Stadt Bad Zwischenahn und dem Park der Gärten, der vor neun Jahren Landesgartenschaugelände war, soll im kommenden Jahr eine Kooperation stattfinden. Unter dem Motto: 'Zwei Bäder, zwei Parks, ein Schloss und ein Meer' möchten sich die beiden erfolgreichen Gärten miteinander verbinden. ...mehr Bäume sind die Begleiter der Pilger auf dem Jakobsweg, sie weisen den Weg, erfreuen durch ihren Anblick und spenden Schatten: All zu achtlos geht man oft an ihnen vorüber, weil man sie viel zu wenig kennt. - Hilde Nittinger stellt in ihrem Buch fast alle vor: die namentragenden uralten Linden und Eichen, die den Jakobsweg zwischen Main und Bodensee säumen, und die vielen namenlosen Bäume, die Kreuz und Bildstock rahmen. ...mehr |
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