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MähroboterSelbständig und unabhängig sollen sie arbeiten und damit dem Gartenbesitzer Zeit sparen. Aber das ist noch nicht alles: Wie von Geisterhand sollen sie sich bewegen und im Garten Hindernissen ausweichen, seien es Bäume, Wäschespinnen, Pflanzkübeln, neugierigen Hunden oder auch Liegestühlen. Umweltfreundlich können sie sein, außerdem ihre Ladestationen selber finden. Die Rede ist von Mährobotern, also automatischen Rasenmähern, denen Hersteller und Händler in den nächsten Jahren einen wahren Boom voraussagen. |
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Das Robotikprinzip lautet dabei: Selbstständig navigieren und manövrieren - und als Nebeneffekt etwas Nützliches tun. Seit einigen Jahren sind Roboter als Rasenmäher, Fenster- oder Bodenreiniger bereits käuflich. Der nächste Schritt könnten Landwirtschaftroboter, etwa zur Unkraut- und Schädlingsvertilgung, als Lastenträger oder Fahrroboter sein. Weltweit wird geschätzt, dass bereits weit über eine Million Spielzeuge, automatische Haushaltsgeräte und Service-Roboter im Einsatz sind: Bekannt geworden sind zum Beispiel das Elektrohündchen Aibo und der tanzende Qrio von Sony oder die Humanoid-Roboter-Studie Asimo von Honda. Im Haushaltsbereich ist es der autonom arbeitende Staubsauger 'Roomba' der US-Firma Irobot, der im Zeitraum 2002 bis 2005 schon über 1 Millionen Mal verkauft wurde. - Die Zahlen zeigen einen gigantischen Bedarf für entsprechende Consumergeräte: Staubsaugen oder Rasen mähen sind eben Arbeiten, die man [und Frau] sich gerne abnehmen lassen.
Zuerst einmal muss überall ein Begrenzungsdraht an der Außenseite der Rasenflächen verlegt werden: Der Draht ist sehr dünn und kann mit Nägeln auf dem Boden befestigt oder auch bis zu 3o cm tief eingegraben werden. Durch den Draht erkennt der Mäher seine zu mähenden Fläche, aber auch Hindernisse, die zu umfahren sind. Diese weichen Hindernisse werden mit dem Draht einfach umlegt und so ausgespart. Außerdem lassen sich so bis zu drei getrennte Rasenflächen miteinander verbinden: Die Enden der Schleife werden in die beiden Kontakte eines Schalters geführt, der wiederum an die Steckdose angeschlossen wird. Wird der Strom eingeschaltet, ist die Begrenzung für den Robotermäher erkennbar. Beim Arbeiten muss der Begrenzungsdraht unter Strom stehen. Tut er das nicht, fängt der Mähroboter seine Arbeit erst gar nicht an. Auch bei einer Unterbrechung der Drahtschleife wird die Arbeit verweigert. Ist der Begrenzungsdraht verlegt, wird der Mäher für seine Aufgabe vorbereitet: Wenn Sie den Mähroboter bei einem Fachhändler gekauft haben, wird der das Gerät komplett montiert und mit geladener Batterie ausliefern. Eine vollständige Einweisung und technische Unterrichtung sollten Sie ebenfalls erfahren haben. Außerdem werden häufig zusätzliche Serviceleistungen, wie die Installation der Begrenzungsschleifen vor Ort, angeboten. In jedem Fall muss zuerst die Batterie nach Herstellerangaben geladen und gegebenenfalls noch im Gerät eingebaut werden: Es kann auch sein, dass zusätzlich die Hauptsicherung eingelegt und das Handbedienteil mit Batterien bestückt werden muss. Danach wird der Mäher für das erste Arbeiten auf die begrenzte Rasenfläche gestellt und aktiviert. Anhand des Begrenzungsdrahtes und einer einmal eingestellten Nordrichtung orientieren sich die Robotermäher: Anders als bei herkömmlichen Rasenmähern wird die Fläche dabei nicht in Bahnen abgefahren sondern scheinbar chaotisch. Nach einiger Zeit sind aber erstaunlicherweise alle Grashalme auf die gleiche Länge gestutzt. Erst dann sollten Sie sich ein Urteil bilden.
Mähroboter sollten nur beim Fachhändler mit entsprechenden Erfahrungen gekauft werden: Eine umfassende Einweisung und Erklärung der Funktionsweise einschließlich Praxistests sollten dabei selbstverständlich sein. Bei Störungen sollte ein Ersatzgerät vom Händler gestellt werden. Die Installation des Drahtes und die Inbetriebnahme des Mähroboters erfordern einen nicht unerheblichen Aufwand: Für einen versierten Tüftler ist das sicher kein Problem. Aber es sind eben doch eine Reihe von Punkten richtig zu machen. Deshalb sollten auch diese Vorarbeiten komplett vom Lieferanten erledigt werden. Ein Blick vor dem Kauf sollte dem Zubehör gelten: Was kosten die Hauptkomponenten Akkupack und Ladegerät, wenn sie irgendwann einmal nach Ausfall ausgetauscht werden müssen? Auch ein Blick auf die Kosten der Verschleißteile ist empfehlenswert. Verschleißteile sind beispielsweise Messer oder auch die Räder. Lassen sich diese Teile ohne Werkzeug leicht, schnell, kostengünstig und ohne Gefahr für den, der sie wechseln möchte, tauschen oder muss dazu eine Werkstatt aufgesucht werden?
Mähroboter arbeiten mit mehreren kleinen, sehr scharfen Messern, die mit hoher Drehzahl rotieren: Damit schneiden und zerkleinern sie das geschnittene Gras sehr fein. Nach einiger Zeit müssen sicher einmal die Messer ausgetauscht werden. Dazu sollten die Sicherheitshinweise genau beachtet werden. Es darf während der Wechselzeit auf keinen Fall Strom fließen, der die Messer in Bewegung setzen könnte. Auch beim Tragen oder Transport des Gerätes oder bei notwendigen Reinigungsarbeiten müssen die Messer sicher abgeschaltet sein. Das Messer wechseln sollte heute ohne Werkzeug möglich sein: Nach Ende einer Mähsaison sollten sie auf jeden Fall auf Beschädigungen und Abnutzung kontrolliert werden. Von einem Nachschärfen mit 'Hausmitteln' wird dringend abgeraten, weil das zu Unwuchten führen kann, die letztlich die Lebensdauer der Messerantriebsmotoren heruntersetzt.
Auf zu steilen Böschungen ist das Mähen mit dem Roboter eingeschränkt oder nicht mehr möglich: Die Herstellerangaben dazu sind zu beachten. Eine Faustregel besagt, dass ein Mähroboter auf allen Flächen eingesetzt werden kann, auf dem auch noch normale, handgeführte Rasenmäher betrieben werden können. Auf jeden Fall sollten im steilen Gelände Profilräder eingesetzt werden, um die Traktion zu erhöhen: Bei welcher Neigung und in welchem Gelände der Mähroboter noch zu betreiben ist, sollten Sie auf jeden Fall mit dem Fachhändler genau absprechen. Bei strömendem Regen ist ein Einsatz ebenfalls nicht ratsam: Zum einen klumpt das Schnittgut sehr schnell, zum anderen könnte Wasser ins Gehäuse eindringen und für einen Kurzschluss sorgen.
Robotermäher sind übrigens ein Genuss für die Ohren: Ihre Arbeitsgeräusche sind so niedrig, dass sie jederzeit eingesetzt werden können, also auch nachts oder an Sonntagen. Die Reinigungsempfehlungen an Mährobotern beschränken sich auf das manuelle Entfernen von Mähresten am Mähdeck: Das Gehäuse darf höchstens mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Wegen der sensiblen elektronischen Steuerung und dem Akkupack ist zu viel Wasser oder sogar ein Schlauch tabu.
Bei den ersten Ladezyklen sind längere Ladezeiten zu beachten: Die Geräte zeigen jedenfalls den Batteriezustand immer an. Später ist auf vollständiges und ausreichendes Laden zu achten. Am Besten immer direkt nach einem Mähgang. Der Akkupack sollte nach jedem Gebrauch vollständig geladen werden. Im Winter sollte er frostfrei und komplett geladen aufbewahrt werden [beachten Sie die Herstellerangaben!]. Nach einigen Wintermonaten ohne Benutzung sollten die Batterien - wie alle Akkus - nachgeladen werden, weil sie sich permanent ein klein wenig entladen. Die richtige Pflege, Ladung und Aufbewahrung ist entscheidend für die Lebensdauer einer Batterie.
Bei den manuellen Mährobotern wird eine Mähzeit eingestellt und der Mähvorgang über Knopfdruck begonnen: Der läuft dann automatisch ab. Ist der Akku leer oder die Arbeit beendet, schaltet sich das Gerät aus und wartet per Steuerung, zu seiner Ladestation geführt zu werden. Hier muss dann vom Bediener nur noch der Stecker des Ladeteiles mit dem Akku verbunden werden. Der Ladevorgang läuft wieder automatisch ab. Außerhalb der Mähsaison sollten Ladestation und Mäher auf jeden Fall in einem trockenen, frostsicheren Raum gelagert werden.
Auch die Batterien und der Motor sind mit verschiedenen Schutzeinrichtungen ausgestattet: Sie sorgen vor allem dafür, dass weder zuviel noch zu wenig, sondern immer genau die richtige Menge Energie geladen wird. Das bedeutet, dass die Ladephasen nicht überwacht werden müssen und das Gerät am Netz bleiben kann, auch wenn die Batterien vollständig geladen sind. Diese Steuerungen sind unbedingt nötig, auch um eine möglichst hohe Zahl von Ladezyklen sicherzustellen. Temperatursensoren an jedem Messer- und Antriebsmotor schalten diese ab, sollte einer von ihnen einmal zu heiß geworden sein. Ein Mähroboter ist ohne Zweifel eine Versuchung für Langfinger: Dagegen werden beispielsweise Zahlencodes eingebaut, die vor dem Betrieb eingegeben werden müssen. Ebenso sollen Alarmanlagen und Schlösser Diebstähle verhindern. Trotzdem sollte man Robotermäher nie ganz ohne Aufsicht werkeln lassen.
Für die Stadt Münster endete die Teilnahme am Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf 2006 gleich doppelt erfolgreich: Zum einen gab es für die nordrhein-westfälische Stadt bei der Siegerehrung am Dienstag, 8. August 2006, auf dem Gelände des ZDF-Fernsehgartens in Mainz eine Goldmedaille, zum anderen wurde Münster als Vertreterin der Bundesrepublik Deutschland für den Europawettbewerb Entente Florale 2007 nominiert. ...mehr Wer geht heute schon ohne Schuhe aus dem Haus? Offiziell erwünscht ist das Barfuß-Gehen auf über 1oo Barfuß-Pfaden, die es mittlerweile in Deutschland gibt. Im bayerischen Hausen und im nordrhein-westfälischen Lienen, im niedersächsischen Nienhagen, im thüringischen Alterstedt und in Bad Sobernhain in Rheinland-Pfalz gibt es Wege, die extra zum Barfuß-Gehen gestaltet sind. ...mehr |
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