Gartenzwerge: Kitsch oder Kult?

Bald ist Pfingsten, 17. bis 20. Mai 2013, und damit Zeit für das Fürstliche Gartenfest in Fulda, Eichenzell, das sich insbesondere auch mit dem Gartenzwerg auseinandersetzt, dem Mann im Garten.

Der positiv denkende Mensch kann selbst dem scheinbar endlosen Winter etwas abgewinnen: Er stellt nämlich fest, dass die Vorfreude auf all das, was uns der Frühling bringen wird, mit andauernder Kälte immer größer wird.

Da trifft es sich gut, dass das Kulturprogramm des Fürstlichen Gartenfestes Schloss Fasanerie die richtigen Antworten auf Vorfreuden jeglicher Art bereit hält.

Unterhaltsame und lehrreiche Ausstellungen, mitreißende Konzerte, faszinierende Objekte und herausfordernde Installationen erwarten den Besucher bei bis dahin sicherlich eingetroffenem Frühlingswetter.

Gartenzwerge: Kitsch oder Kult?

Schon seit dem 01. Mai und bis zum 02. Juni 2013 führt die Ausstellung ‚Der kleine Mann im GartenGartenzwerge Kitsch oder Kult?‚ im Badehaus des Schlosses den Besucher durch die geheimnisvolle Welt der kleinen Zipfelmützenträger.

Dabei werden in der ersten von vier Stationen die antiken und barocken Vorläufer genauso gewürdigt wie der Archetyp des neuzeitlichen Gartenzwerges.

Die ‚Stars‘ der Zwergenszene sind in Station zwei zu finden: Die Firma Griebel aus Thüringen, eine der ältesten Gartenzwergemanufakturen, ist mit ihren traditionsreichen Modellen vertreten.

Und auch die Lauterbacher Firma Heissner, deren Gründer als Erfinder der deutschen Gartenzwerge gilt, präsentiert einige Zwerge ihrer umfangreichen Sammlung.

Mit Vertretern der ‚Streitfälle‚ und der ‚Anti- Zwerge‚ wird in der dritten Station der ‚Zwergenidylle‚ die Perspektive des Zwergenskeptikers gegenübergestellt.

In der vierten Station schließlich finden sich die weitgereisten unter den kleinen Gartenwichten: Ergänzt wird die Ausstellung durch den ‚Laufsteg der Lieblingszwerge der Region‘.

Kulturrahmen Fürstliches Gartenfest

Mit Musik und Schauspiel werden vier Ensembles ganz unterschiedlicher Stilrichtungen das Publikum begeistern:

  • Am Samstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr im Orangeriegarten [bei schlechtem Wetter in der Alten Reithalle] präsentiert die bayerisch-kubanische Kultband Los Dos Y Companeros mit Witz und Charme eine einzigartige Kombination von Salsa und Merengue mit humorigen Texten in bayrischem Dialekt.
  • Am Sonntag, 19. Mai, um 19.30 Uhr konzertiert im Großen Saal das Berliner Oboenquartett mit seinem Programm Von Bach bis Piazzolla.
  • Das Jazztrio Die Schwindler [18. und 19. Mai] und das AVA Saxophonquartett [17. und 20. Mai] werden in diesem Jahr musikalisch auf dem Festgelände unterwegs sein und an ausgesuchten, lauschigen Plätzen für zauberhafte, mitreißende und besinnliche Momente sorgen.
  • Ein originelles künstlerisches Kleinod ist Das Wiener Masken- und Musiktheater: Mit ihren selbst hergestellten fantastischen Masken und Kostümen und ihrem kabarettistischem Spielwitz wird die Künstlergruppe im Schlosspark wieder für lachende Gesichter sorgen.

Im Obergeschoss des Badehauses präsentiert sich die die Red-Corridor-Gallery aus Fulda mit mystischen-fantastischen, an der Natur angelehnten Bildern und Skulpturen.

Die Kunst im Park ist in diesem Jahr Frauensache: Da ist zum einen Lydia Nüüd, freischaffende Künstlerin, Fotografin, Kalligraphin und zusammen mit Ralf Carls Gewinnerin des letztjährigen Schaugartenwettbewerbs, die mit ihrer Installation am Terrassenweiher einen vielschichtigen Beitrag zum Sonderthema Gartenzwerge zeigt.

 

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