BuGa Mannheim 2023: gute Chancen

Der Mannheimer Gemeinderat sprach sich Ende Februar mit deutlicher Mehrheit für die Bewerbung zur BuGa Mannheim 2023 aus: Das Kerngelände der zukünftigen BuGa 2023 wird etwa 55 Hektar umfassen, zusätzlich sind in der Stadt „BuGa-Satelliten“ geplant.

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH [DBG], die in einigen Wochen nach der Prüfung der Bewerbung über die Vergabe entscheidet, hat das Jahr 2023 für Mannheim reserviert.

BuGa: Chance zur Entwicklung

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz unterstrich in der Sitzung, dass die Bundesgartenschau ein Motor für die gesamte Entwicklung Mannheims sei:

Wir haben hier die Chance die Stadtstruktur und somit die Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern.

Mannheim rechnet insgesamt mit Investitionen von 105 Millionen Euro, dazu kämen noch einmal rund 41 Millionen Euro für die Durchführung der BuGa selbst. Zieht man Fördermittel und andere Einnahmen ab, verbleiben rund 60 Millionen Euro Kosten, die vom städtischen Haushalt aufgebracht werden müssen.

Feudenheimer Au und Spinelli-Baracks

Zentrales Element der Bundesgartenschau wird die Verbindung eines Landschaftsschutzgebietes, der Feudenheimer Au, mit einem zuvor von den Amerikanern genutzten Militärgelände, den Spinelli-Baracks.

Ein Streitpunkt war, ob und wie die vielbefahrene Straße Am Aubuckel integriert werden kann, die das Landschaftsschutzgebiet und das Militärgelände voneinander trennt: Unterstützer der Bewerbung verwiesen darauf, welche Chancen die BuGa für die anstehende Umwandlung der US-Militärareale bietet.

Bewerbung für BuGa Mannheim 2023

Im nächsten Schritt wurde am 11. März die Bewerbungsschrift an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH übergeben.

Nach nochmaliger Prüfung erfolgt die Gründung der Bundesgartenschau Mannheim 2023 GmbH als Vorbereitungs- und Durchführungsgesellschaft.

Über sie laufen die Ausschreibungen für die Wettbewerbe zur Gestaltung des BuGa-Geländes. Die Stadt Mannheim hat gute Chancen, den Zuschlag für die BuGa 2023 zu erhalten.

Landschaftspark und Themengärten

August Forster, Präsident des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau [BGL], freut sich auf herausfordernde Aufgaben für den gärtnerischen Berufsstand:

„Hier wird ein Landschaftspark mit ideenreichen Themengärten entstehen, der gestalterische und ökologische Aspekte verknüpft und dabei den immer stärkeren Wunsch der Menschen nach sinnlicher Erfahrung in der Natur aufgreift.“

Aus Sicht der DBG kommentierte ihr Geschäftsführer Jochen Sandner:

„Ich freue mich, dass wir nach dem großen Erfolg der BuGa 1975 wieder in die Stadt Mannheim kommen und nun im Rahmen der Stadtentwicklungsmaßnahmen eine Gartenschau ganz neuen Typs auf dem Konversionsgelände inszenieren können. Sie wird ein Unikat und wie schon die BuGa 1975 ganz sicher zur Attraktivität Mannheims beitragen.“

 

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