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GeländemäherIn Deutschland gibt es große Grünflächen, die manchmal über Jahre oder viele Monate nicht gemäht werden: Es bildet sich ein undurchdringliches, oft meterhohes Gestrüpp aus Gras und wildem Baumbewuchs. Wer hier mähen und durchkommen will, der braucht schweres Gerät. Die Maschinen für diese Arbeiten werden unter dem Begriff Geländemäher zusammengefasst. Anders als im Beitrag über Wiesenmäher geht es hier ausschließlich um Aufsitzmäher und Rasentraktoren, die mit vielerlei Wildwuchs locker fertig werden. |
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Speziell für diese Einsätze, aber auch für die extensive Grünflächenpflege, werden Geländemäher gebaut: Sie sind enorm stark motorisiert und von ihrer Ausstattung her für die harten Einsätze in diesen Vorstadtdschungeln ausgelegt. Ob Messer oder Schlegel, Chassis, Bereifung, oder Deck: alles ist mindestens eine Nummer stärker ausgelegt als sonst üblich. Die groben Kraftprotze fahren mit Allrad und groben Stollenreifen in meterhohes Gestrüpp und mähen alles was ihnen vors Messer kommt - selbst mehrjährige Bäume - kurz und klein. Die ersten Geländemäher für diese Einsätze kamen aus Japan: Erst nachdem sich ein entsprechender Absatzmarkt in Deutschland gebildet hatte, begannen europäische Hersteller eigene Maschine zu bauen. Heute sind Geländemäher zwar immer noch ein Spezialmarkt, aber das Maschinenangebot wird stetig breiter und differenzierter. Meist sind es starke Sichelmäher, die zum Einsatz kommen. In jüngster Zeit wurden aber auch die ersten Schlegelmäher mit ihren horizontal drehenden Wellen mit darauf angebrachten Schlegeln gebaut. Die Schlegel sind kurze, rechtwinklig gebogene, im abgewinkelten Teil geschärfte Metallteile, die meist frei fliegend, nebeneinander und gleichmäßig verteilt auf der Schlegelwelle sitzen. Dreht sich die Welle, zerkleinern die Schlegel alles was in den geschlossenen Kasten kommt, der die Welle umgibt. Die Schlegelform und -größe entscheidet über die Grob- oder Feinheit des Häckselgutes. Die Messer der Geländemäher für die Sicheltechnik sind spezialgehärtet und bei jedem Hersteller besonders gestaltet. In Verbindung mit speziellen Schutzmaßnahmen für die Kurbelwelle, dem Motor und dem robusten Deck, vertragen Geländemäher selbst den Kontakt mit Erde und Steinen. Geschützt vor dieser groben Arbeitstechnik sitzt der Bediener sicher im Cockpit seines Geländemähers: Breite Kotflügel, der große Radstand, starke Stoßstangen, Überrollbügel, Lenkhilfen und eine tiefe Sitzposition inklusive Sicherheitsgurt schützen ihn vor schlagendem Gestrüpp und unterstützen ihn bei seiner Arbeit. Mit den Geländemähern lassen sich so auch sehr steile Böschungen mähen, weil sie oft über Allradantrieb bei ihren Schalt- oder Hydrostatgetrieben verfügen. Neueste Entwicklung ist ein Neigungswarner, der vorm Überschlagen schützt. Um die Geländemäher herum sollte beim Arbeiten immer ein ausreichender Sicherheitsabstand gewahrt werden: Schlagende Äste oder umherfliegende Erde und Steine stellen eine potentielle Gefahr für Menschen in der Umgebung eines arbeitenden Geländemähers dar, die trotz hoher Sicherheitsstandards beim Bau dieser Geräte nicht ganz auszuschließen ist. Vor allem Kommunen und Landschaftsbauer setzen Geländemäher ein. Für private Anwender werden diese Geräte nur in wenigen Fällen in Frage kommen: Angeboten werden sie ausschließlich von Fachhändlern, die sich auch mit Kommunaltechnik beschäftigen. Wer nur ausnahmsweise einmal einen Geländemäher benötigt, sollte die Arbeiten gegebenenfalls von einem entsprechenden Fachbetrieb ausführen lassen oder mieten. Bei entsprechend gründlicher Einweisung kann aber auch ein Privatmann mit diesen bulligen Kraftprotzen schnell ein gutes Arbeitsgefühl bekommen. Nur vor steilem Gelände sollte sich ein Ungeübter in Acht nehmen. Es hat schon was, in eine undurchsichtige, meterhohe Wand aus Dornen Ranken, jungen Bäumen und Gras zu fahren und die bullige Kraft des lauten Motors und des arbeitenden Messers zu hören und danach das Arbeitsergebnis von mehreren tausend Quadratmeter in einer Stunde zu bestaunen.
Ob Baumfällung, Sägekettenmontage, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt oder Entastung: Wer die Waldarbeitsmeisterschaften 2006 gewinnen will, benötigt eine überdurchschnittlich hohe Erfahrung im Umgang mit Motorsägen ... und natürlich eine gehörige Portion Glück, denn bei den Landesmeisterschaften oder der Weltmeisterschaft in Estland treten ausgesprochene Profis gegeneinander an. ...mehr Mit dem Steigen der Temperaturen steigt auch die Gefahr von Pilzerkrankungen im Garten: Echter und falscher Mehltau, Grauschimmel, Kraut- und Braunfäule, Sternrußtau, Rost oder Schrotschusskrankheit sind nur einige davon. Hier sollte man rechtzeitig vorbeugen, denn in vielen Fällen ist ein späteres [be-]handeln wegen fehlender Mittel, zu langer Wartezeiten oder bereits eingetretenem Schaden nicht mehr möglich oder sinnvoll. Was ist zu tun fragt und beantwortet die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. ...mehr |
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