Garten im Frühling: es gibt viel zu tun

Der Garten im Frühling: Mit jedem Tag wird es ein bisschen heller, in der Mittagssonne ist es sogar hin und wieder richtig warm, die Natur erwacht … und wir auch! Ein frischer Tatendrang macht sich breit, der treibt uns raus, in den Wald, in Parks und in den Garten.

Garten im Frühling

Draußen gibt es im Frühling viel zu tun: Garten, Balkon und Terrasse werden auf das Gartenjahr vorbereitet. Wer sich also draußen austoben will, kann schon im zeitigen Frühjahr, sofern der Boden nicht gefroren ist, Gehölze und Stauden pflanzen.

Bis zum frischen Austrieb der sommergrünen Gehölze und den leuchtenden Farben der Frühlingsblüher dauert es zwar noch ein wenig, umso größer aber ist die Freude, wenn uns schon die eine oder andere Pflanze mit Blüten überrascht.

Wer jetzt Frühblüher pflanzt, kann sich über einen besonders zeitigen Start ins Gartenjahr freuen.

Zu den klassischen Vorboten des Frühlings gehört die Forsythie, die je nach Witterung schon ab März mit ihren leuchtend gelben Blüten das Gartenjahr einläutet – wegen der Form ihrer Blüten heißt sie zu Deutsch Goldglöckchen.

Auch viele Zierkirschen gehören zu den Frühblühern, für kleine Gärten oder als Kübelpflanze für Balkon und Terrasse ist zum Beispiel das rosablühende Mandelbäumchen [Prunus triloba] beliebt.

  • Ginster [Cytisus] gibt es von Gelb über Orange bis Rot und Violett.
  • Hellgelb leuchtet von Februar bis in den März die Zaubernuss [Hamamelis].
  • Lilarosa blüht im März die Vorfrühlings-Alpenrose [Rhododendron praecox].
  • Schneeball-Arten [Viburnum] schließen sich mit ihren duftenden Blüten an.

An Möglichkeiten, den Frühlingsgarten attraktiv zu gestalten, fehlt es also wirklich nicht! Der Garten im Frühling kann Winter und Wintermüdigkeit schnell vergessen machen.

Garten im Frühling [GTD]

Neue Pflanzen im Frühjahr

Im Frühjahr sieht man die Lücken im Garten besonders gut und findet leicht die Stellen, die mit besonderen Pflanzen verschönert werden können.

Unter dem Hausbaum oder im Schatten größerer Sträucher wäre vielleicht eine Unterpflanzung mit Schattenstauden eine Bereicherung.

Wenn Platz knapp ist, sind Kletterpflanzen wie die filigranen, blühfreudigen Clematis eine attraktive Lösung. Sie benötigen nur wenig Grundfläche, wenn man sie zum Beispiel an einer Mauer oder einem Zaun emporranken lässt.

Clematis können auch an anderen Pflanzen emporwachsen, zum Beispiel an Kletterrosen oder in die Kronen von Obstbäumen.

Eine originelle Idee ist es auch, ein Stück Rasen in ein neues Beet umzuwandeln. Je nachdem, ob es eine eher schattige oder vollsonnige Lage ist, kommen verschiedene Pflanzen in Frage:

Ob es also ein Rosenbeet oder eine Kräuterspirale – beides wäre geeignet für eine sonnenexponierte Stelle – ein Heidegärtchen oder ein Schattenbeet mit Lorbeerkrüglein [Leucothoe], Skimmien oder Mahonien wird, ist schließlich auch Geschmackssache.

Das dauerhafte Vergnügen, den ganzen Sommer über ein paar Quadratmeter weniger mähen zu müssen und sich selbst bei großer Trockenheit nicht über vergilbten Rasen zu ärgern, kann ganz einfach realisiert werden.

Gartenarbeiten im Frühling

Jungpflanzen, etwa aus dem Gewächshaus, sollten jetzt in größere Töpfe umgesetzt werden, damit sie sich von Anfang an optimal entwickeln.

Sträucher, Bäume und Heckengehölze können aufgepflanzt, größere Exemplare zurückgeschnitten werden.

Aber auch die Bodenpflege ist ein großes Thema im Frühjahr: Unkräuter sollten entfernt werden bevor sie das erste Mal blühen! Das kann von Hand, mit der Hacke oder auch maschinell geschehen.

Wer nach dem Winter die ersten milden Tage zum Pflanzen nutzt, kann sich schon bald über schöne und auffallende Frühjahrsblüher im eigenen Garten freuen. [BdB, GTD Foto]

 

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