Schülerpraktikum in der Baumschule

Ein Schülerpraktikum in der Baumschule: Junge Leute suchen einen Beruf, der ihnen eine Perspektive bietet und der ihre individuellen Interessen nutzt und fördert.

Gerade in dem Alter, in dem die Weichen für das zukünftige Berufsleben gestellt werden, ist es wichtig, dass Jugendliche sich aktiv umsehen und ausprobieren, welche Branche ihnen liegt und welche Arbeiten Spaß machen.

Im Spätsommer beginnt das neue Ausbildungsjahr: Höchste Zeit für alle Jugendlichen, die in diesem Jahr die Schule abschließen, in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern – am besten praktisch!

Baumschulen

In Baumschulen werden Gehölze aller Art vermehrt und kultiviert: Die ganze Aufmerksamkeit gilt hier Laub- und Nadelgehölzen, Ziersträuchern und Bodendeckern, Obstgehölzen und Kletterpflanzen.

Junge Männer und Frauen, die sich für die Natur begeistern, fit sind und lieber unter freiem Himmel als in einem Büro arbeiten möchten, können hier eine Ausbildung zum Gärtner der Fachrichtung Baumschule – oder kurz: Baumschulgärtner – absolvieren.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst theoretische Inhalte, wie das Erkennen von Gehölzen und das Lernen ihrer botanischen Namen sowie praktische Arbeiten, wie die Pflanzenvermehrung und die Weiterkultur.

Auch die Bedienung von schweren Maschinen wie Ballenstechern, mit denen Bäume verpflanzt werden, oder Traktoren gehört dazu.

Schülerpraktikum in der Baumschule

Bei einem Praktikum können Schüler und Schülerinnen die verschiedenen Tätigkeiten in einem Baumschulbetrieb am besten kennenlernen: Die Arbeit als Baumschuler ist körperlich anspruchsvoll, Wetterfestigkeit ist eine Grundvoraussetzung.

Aufgrund der Vielfalt der Pflanzensortimente ist der Alltag in den Betrieben aber auch sehr abwechslungsreich.

Jede Jahreszeit hat andere Schwerpunkte: Herbst und Frühling sind die traditionellen Pflanzzeiten, im Sommer und im Winter stehen überwiegend Kulturarbeiten wie Schnitt, Vermehrung, Düngung und Bewässerung an.

Interessierte sollten sich nach Möglichkeit mehrere Betriebe anschauen, denn jede Baumschule hat unterschiedliche Schwerpunkte, zum Beispiel konzentrieren sich die einen auf Nadelbäume und andere auf Obstgehölze und Ziersträucher.

Für die richtigen Kandidaten sind die beruflichen Aussichten sehr gut: Junge Baumschuler sind gefragt, und die Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind breit gefächert.

Wer kommunikativ ist und gerne mit Menschen zu tun hat, kann zum Beispiel eine Spezialisierung als Pflanzenfachberater oder Verkaufsgärtner anstreben.

Arbeit finden ausgebildete Baumschulgärtner in Produktions- oder Handelsbetrieben der Branche, in Gartencentern, bei Städten und Gemeinden oder auch im Garten- und Landschaftsbau. Insbesondere aufgrund ihrer Pflanzenkenntnisse sind Baumschulgärtner gefragte Fachleute.

Frühjahr ist Pflanzzeit

Im Frühjahr ist in den Betrieben Hochsaison, für ein Praktikum ist das deshalb ein guter Zeitraum, um einen Eindruck zu gewinnen, ob einem die Arbeit als Baumschulgärtner liegt. Vor allem die Osterferien sind ideal, um den Beruf kennenzulernen.[BdB, Foto]

 

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