Vogelfütterung in der Brutzeit

Die artgerechte und schnabelgerechte Vogelfütterung in der Brutzeit ist besonders wichtig, um die Bestände verschiedenster Vogelpopulationen in Deutschland zu erhalten.

Natur und Biologische Vielfalt

Flora und Fauna haben es nicht leicht am Industriestandort Deutschland. Das machte jetzt der erste Bericht zur Lage der Natur und biologischen Vielfalt, den Umweltministerin Barbara Hendricks Ende März 2014 in Berlin vorstellte, wieder deutlich:

  • Danach befinden sich 70 Prozent der Lebensräume für Pflanzen und Tiere hierzulande in einem unzureichenden oder schlechten Zustand.
  • 29 Prozent aller Tierarten seien akut bedroht, beziehungsweise von deutlichen Bestandsrückgängen betroffen.
  • Da Brutplätze und Nahrung fehlen, gehen die Bestände von jeder dritten Vogelart zurück.

Vogelfütterung in der Brutzeit

Experten wie Professor Dr. Peter Berthold, ehemaliger Leiter der Vogelwarte Radolfzell und einer der führenden deutschen Ornithologen, plädieren daher schon lange für eine ganzjährige Fütterung von Wildvögeln.

Wichtig bei der Ganzjahresfütterung von Wildvögeln ist ein vielfältiges Angebot sowohl für Weich-, Körner- und Insektenfresser.

Das Futter muss artgerecht und schnabelgerecht sein, betonen Fachleute: Denn sonst könne es von den Tieren nicht aufgenommen werden und bliebe am Futterplatz liegen.

Prof. Berthold ist überzeugt davon, dass eine Ganzjahresfütterung langfristig zu stabileren Vogelpopulationen führt.

Vor allem ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Brutzeit, würde mehr Jungvögel durchbringen und den Elternvögeln zusätzliche Bruten erlauben. [GPP, GTD Foto]

 

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