Herbstsonne nutzen: Wärme für Pflanzen

Bis zu den nächsten warmen Sommertagen heißt es im Herbst, aufs nächste Jahr zu warten. Tagsüber kann die Herbstsonne zwar jetzt noch angenehme Wärme verbreiten, nachts wird es aber oft schon empfindlich kalt.

Durch sinnvolle Nutzung der Energie der Herbstsonne kann der Umzug der Kübelpflanzen ins Winterquartier hinausgezögert und Heizkosten eingespart werden.

Herbstsonne nutzen

Die Sonne schickt kurzwellige Strahlungsenergie zur Erde, die durchsichtige Gegenstände wie Glas oder Folie ungehindert passiert. Erst wenn sie zum Beispiel auf Böden, Blätter oder Steine prallt, wandelt sie sich in langwellige Wärmestrahlung.

Diese langen Wellen können Glas und Folie nicht durchdringen und geben ihre Energie an die Luft ab. Aus diesem Grund steigen im Gewächshaus oder Wintergarten die Temperaturen während der Sonneneinstrahlung; der Treibhauseffekt tritt ein.

Glasglocken und Folien

Im Garten fangen schöne Glasglocken, das Kleingewächshaus oder die Folienhülle, die beispielsweise um die empfindliche Fuchsie gewickelt wurde, die Sonnenenergie ein und spenden Wärme für die durch Frost bedrohten Pflanzen.

Trotz Abnahme der Wärme nach Sonnenuntergang reicht die aufgefangene Energie, damit die Pflanzen im Garten nachts die ersten Bodenfröste überstehen.

Früchte und Blüten im Herbst

Früchte reifen und auch Blütenknospen können sich noch entfalten: Doppelt und dreifach verglaste Gewächshäuser, perfektionierte Noppenfolien und Spezialgläser machen eine optimale Ausnutzung dieser umweltfreundlichen Energieform überall im Garten möglich. [CMA, Alice Popkorn, Foto]

 

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