Strategie für grüne Stadtentwicklung

Anlässlich der sich verändernden politischen Mehrheitsverhältnisse nach der Bundestagswahl 2013 wiederholt der Bund deutscher Baumschulen [BdB] seine Forderung nach der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie für grüne Stadtentwicklung.

Strategie für grüne Stadtentwicklung

Die Strategie für grüne Stadtentwicklung legt den Fokus auf die interdisziplinäre Kooperation zwischen allen Beteiligten, die an dem Erhalt und der Weiterentwicklung einer grünen Infrastruktur in den Städten beteiligt sind.

Ziel ist es, eine effiziente und effektive Vernetzung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, den beteiligten und beeinflussenden Ressorts auf allen Ebenen und selbstverständlich den Institutionen und Organisationen aus der Forschung sowie den Berufsständen und relevanten Stiftungen  zu erreichen.

„Die Umsetzung einer solchen Strategie erscheint dringender denn je und sollte im politischen Berlin auf die Agenda der kommenden Legislaturperiode gesetzt werden“, so Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen.

Städte heizen sich auf

Aktuelle Forschungsergebnisse, etwa auch ein Bericht des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung, zeigen, dass sich Städte stärker aufheizen als die sie umgebenden ländlichen Regionen.

Eine Tatsache, die bei dem zu erwartenden Klimawandel zu einem steigenden gesundheitlichen Risiko für die Stadtbewohner führt.

Unbestritten stehen die positiv klimaregulierende Wirkung und die soziale Funktion von städtischen Grünanlagen und Solitärgehölzen.

Und doch ist die Grünpolitik in deutschen Städten vielfach geprägt von einem Substanz- und Qualitätsverlust bei den Grünflächen. Ein Status, auf den der Bund deutscher Baumschulen mit seiner Forderung nach der Strategie für grüne Stadtentwicklung hinweist.

Dies zumal sich die Gehölzproduzenten und Gehölzverwender bereits damit auseinandersetzen, jene Stadtbäume zu identifizieren, die auch in den nächsten Jahren, in denen das städtische Klima erwartungsgemäß noch extremer als heute wird, ihre Aufgabe als ‚urbane Klimaanlage‘ erfüllen.

Schritte zu mehr Grün in der Stadt

  • Dialog zwischen den zu beteiligenden Akteuren, um Problemlagen offen zu diskutieren und gezielte Handlungsfelder und -optionen in den Blick zu nehmen.
  • Einrichten themenorientierte Arbeitsgruppen, die Lösungsansätze entwickeln und in Form von Best-Practice-Projekten dem Netzwerk vorstellen und anempfehlen.
  • Periodisch, zum Beispiel anlässlich der Bundesgartenschauen, sollten Praxiskongresse über den Fortgang der Strategie für grüne Stadtentwicklung Auskunft geben.
  • Information der Bevölkerung über diesen wichtigen Bereich der gesellschaftspolitischen Entwicklung.

 

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