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Baumschuler: Praktikum und AusbildungZu den wichtigsten Entscheidungen, die ein junger Mensch in seinem Leben trifft, zählt die Berufswahl: Die Wünsche und Erwartungen an den künftigen Beruf, die eigenen Möglichkeiten und Begabungen sowie nicht zuletzt auch die Chancen auf Weiterentwicklung und Aufstieg sind wichtige Kriterien bei der Entscheidung für einen Beruf. Darüber hinaus ist es hilfreich, Informationen über die Lage auf dem Ausbildungsmarkt der gewünschten Branche einzuholen. |
07/03/2012 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick. Unter Berücksichtigung all dieser Kriterien, wird der Beruf des Baumschulers bei Jugendlichen zunehmend interessant: Im Jahr 2012 haben sich bundesweit 1.17o Jugendliche für die 3jährige Ausbildung zum Baumschuler - oder korrekt: Gärtner/in Fachrichtung Baumschule - entschieden. "Auch in diesem Jahr sind die Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem der rund 6oo Ausbildungsbetriebe zu bekommen, sehr gut. Ebenfalls sind die Aussichten, nach der Ausbildungszeit einen Arbeitsplatz zu bekommen, ausgezeichnet", resümiert Arnd Schurig, Vorsitzender des Fachgremiums Ausbildung und Sozialpolitik im Bund deutscher Baumschulen [BdB] e.V., die Ausbildungssituation der Branche. Baumschuler ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf: Geeignete Bewerber sollten an der Natur interessiert und teamfähig sein, technisches Interesse und Verständnis mitbringen und er oder sie sollte auf jeden Fall wetterfest sein. Einen großen Teil der Arbeitszeit verbringen Baumschuler in freier Natur - und zwar bei jedem Wetter. Darüber hinaus ist das Lernen der lateinischen Pflanzennamen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Wenn diese Anforderungen erfüllt werden, steht dem Erlernen dieses sehr interessanten Berufs mit hohem Bezug zur Umwelt nichts mehr im Wege. Umweltbelastungen durch Schadstoffe und die Folgen des Klimawandels geben dem Schutz und der positiven Gestaltung unserer Umwelt einen wachsenden Stellenwert: Damit steigt zugleich auch die Bedeutung der Baumschuler, die mit ihrer Arbeit und ihren Produkten unsere Lebensräume erhalten, gestalten oder vielfach neu erschaffen. Nicht umsonst lautet das Motto der Baumschuler 'Grün ist Leben. Baumschulen schaffen Leben!' Vor allem für Auszubildende mit höherem Schulabschluss ist eine Spezialisierung nach der erfolgreich angeschlossenen Ausbildung eine interessante Fortsetzung dieses Berufswegs: Ein Studium zum Gartenbauingenieur mit den Abschlüssen Bachelor oder Master oder die Weiterbildung zum Gartenbaumeister oder -techniker an einer Fachschule eröffnet dem jungen Baumschuler weitere Karriereperspektiven. Es ist gute Tradition, dass viele Nachwuchsbaumschuler nach dem Abschluss ihrer Ausbildung für einige Jahre ins Ausland gehen, um dort andere Arbeitsweisen und Pflanzen kennenzulernen. Die Ergebnisse der Arbeit der Baumschuler sind jeden Tag überall zu sehen: seien es Stadtparks, Straßenbegrünungen, Kreisverkehre, Friedhöfe und nicht zuletzt private Gärten - alles das gäbe es nicht ohne die Baumschuler. Die Arbeit selbst und die vielseitigen Aufgaben dieses Berufs sind hingegen eher unbekannt. Für Jugendliche, die sich für die Ausbildung zum Baumschuler interessieren, empfiehlt sich daher ein freiwilliges ein- oder zweiwöchiges Berufspraktikum in einem Baumschulbetrieb zu absolvieren. Dabei erlangen sie nicht nur einen Einblick in die Arbeitsabläufe und die Vielseitigkeit der Tätigkeiten: sie können zugleich die Menschen kennenlernen, die dann später vielleicht ihr Chef und ihre Kollegen sein könnten. Außerdem ist so ein freiwilliges Praktikum eine gute Chance, den Ausbilder davon zu überzeugen, dass man genau der oder die Richtige für den freien Ausbildungsplatz ist. Nicht zuletzt signalisiert ein Jugendlicher, der sich in Eigeninitiative um einen Praktikumsplatz bemüht, dass er wirklich Interesse an der Ausbildung hat: Schüler, die zum Beispiel in den Osterferien einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Baumschuler bekommen wollen, sollten schon jetzt die Ausbildungsbetriebe ansprechen.
Professionelle Freischneider haben nur wenig mit Motorsensen und noch weniger mit einem Rasentrimmer zu tun: Denn auch wenn in allen 3 Fällen das motorisierte Pendant einer Sense zum Einsatz kommt, sind die von den Verwendungsprofis gestellten Anforderungen an einen Freischneider nur als extrem hoch zu bezeichnen. Folglich finden sich Freischneider am oberen Ende der Preisskala: die Qualität hat auch hier ihren Preis. ...mehr Die von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz herausgegebene Straßenbaumliste ist inhaltlich überarbeitet und ergänzt worden und liegt nun in der Version 2012 vor: Neben der inhaltlichen Überarbeitung wird die PDF-Datei von einer umfassenden Onlineversion ergänzt. In dieser aus Übersichtsseite und Unterformularen bestehenden Version werden zahlreiche Zusatzinformationen gegeben und weitere ausgewählte Eigenschaften von Straßenbäumen beschrieben, zum Beispiel die Ergebnisse aus den Galk-Straßenbaumtests oder aktuelle Erkenntnisse über Schaderreger oder deren Bekämpfung. Ergänzt werden die Formulare mit aussagestarken Fotos der Arten und Sorten. In einem Bemerkungsfeld, das auch auf der Übersichtsseite erscheint, werden die prägnanten Eigenschaften zusammengeführt. ...mehr |
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