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RasentraktorenRasentraktoren sind nach dem Aufsitzmäher die nächst höhere Klasse der vierrädrigen Rasenmäher mit Sitz, was Leistung, Ausstattung und Komfort angeht. Oder kurz gesagt: Die Ferraris des Hobbygärtners, denn wer einmal mit einem Rasentraktor seinen Rasen gemäht hat, wird seinen guten, alten Schiebemäher, aber auch die günstige Variante der Aufsitzmäher nicht mehr benutzen wollen. Beim Rasentraktor befindet sich die Antriebseinheit immer vor dem Bediener: Das Mähdeck ist zwischen die Achsen gebaut, hinter dem Fahrer kann ein Behälter für Schnittgut aufgebaut sein. |
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Die größere Kraft eröffnet den Konstrukteuren von Anfang an umfangreiche Möglichkeiten für Anbaugeräte: Wer also später Zusatzgeräte mit oder ohne eigenen Antrieb, beispielsweise einen Kehrbesen oder ein Schneeschild, einsetzen möchte, sollte diese Möglichkeit beim Kauf gleich abfragen. Im anderen Fall, wenn der Rasentraktor nur als Einzweckgerät ausgelegt ist, wird die spätere Nachrüstung richtig teuer oder ist überhaupt nicht möglich. Als Faustzahl für den Einsatz eines Rasentraktors möchten wir eine Rasenflächengröße ab 8oo bis 1.ooo qm empfehlen: Auf kleineren Flächen, schon ab 4oo qm, oder dort, wo wenig Platz für das Abstellen des Rasentraktors verfügbar ist, kommen Aufsitzmäher oder leistungsfähige Benzinrasenmäher in Betracht.
Die Lösung für das europäische Gras und den langen Weg war ein hoher, hinterer Auswurfkanal, über den das geschnittene Gras direkt und zwischen den hinteren Antriebsrädern hindurch in den Fangkorb befördert wurde. Eine bisher nicht gekannte kompakte, kurze Bauweise mit guten Schnitt- und Fangeigenschaften kam dabei heraus. Der Marktanteil dieser Fänger über die Hinterachse dürfte heute weltweit bei über 8o Prozent liegen. Die Turbine ist dagegen für den privaten Bereich zur Bedeutungslosigkeit abgesunken und wird nur noch bei Großgeräten zur Rasenpflege eingesetzt. Dazwischen gab und gibt es immer wieder die Lösung des Rasentraktors mit seitlichem Auswurf: Er kommt ohne Fangkorb aus und hat nur eine seitliche Öffnung mit einem Prallblech. Das geschnittene Gras wird also einfach durch den Luftstrom des Messers seitlich ausgeworfen und bleibt dort liegen, wo es hinfällt. Das ist sozusagen die Vorstufe zum Mulchen. Bei trockenem und nicht zu hohem Gras kann der Auswurf einigermaßen gleichmäßig sein, aber je höher oder je nasser das Gras geschnitten wird, umso mehr bilden sich unansehnliche Klumpen bei ungleichmäßig verteiltem Schnittgut. Wer mit der ungleichmäßigen Verteilung des Schnittgutes und Klumpen leben kann, für den sind die reinen Seitenauswerfer die ideale, weil auch kostengünstigste Lösung: In allen anderen Fällen ist der Seitenauswerfer für den privaten Gebrauch nur eingeschränkt zu empfehlen. - Städte und Kommunen kaufen diese Geräte heute immer noch sehr oft, weil sie kostengünstig in der Anschaffung sind und die Bauhöfe meist nicht zur Aufnahme des Schnittgutes verpflichtet sind. Ein weiterer großer Vorteil des Seitenauswerfers ist seine Verstopfungsfreiheit.
Ein zweiter Trend sind Mulcheinsätze oder spezielle Mähdecks zum Mulchen des Schnittgutes: Praktisch alle Anbieter haben diese Funktion heute vorgesehen. Auf jeden Fall sollte man sich das Mulchkit gleich bei Auslieferung einbauen lassen. Denn auch mit ihm lassen sich gute Fangergebnisse erzielen. Nullwendekreismäher sind der dritte Trend: Obwohl noch eher für kommunale Maschinen und noch mit geringen verkauften Stückzahlen versehen, werden diesen Maschinen hervorragende Zukunftsaussichten vorhergesagt. In Amerika werden sie bereits in riesigen Stückzahlen verkauft. Das Lenkrad wird bei ihnen durch eine Hebelsteuerung ersetzt: Beide Hebel nach vorne und man fährt vorwärts, beide nach hinten und man fährt rückwärts. Werden die Hebel gegeneinander bewegt, dreht sich das Gerät mit Nullwendekreis auf der Stelle: rechts- oder linksherum. Was sich schwierig anhört ist kinderleicht zu lernen. Nach kurzer Einweisung ist jeder mit der Hebelsteuerung schnell vertraut und lernt ihre große Manövrierfähigkeit und einfache Bedienung zu schätzen.
Der Motorgerätefachhändler hat sich aufgrund dieser Vorarbeiten in den letzten Jahren eine herausregende Marktstellung beim Absatz von Rasentraktoren erarbeitet: Für den Kauf beim Fachhandel spricht vor allem die Beratungs- und Servicekompetenz bis hin zur Werkstatt, die zumindest einmal im Jahr für die zu empfehlenden notwendigen Wartungsarbeiten aufgesucht werden sollte: Ölwechsel [Motor- und Hydrauliköl], Motorinspektion, Messer schärfen etc. pp. Und wie immer sollten Sie solch ein Gerät nie unbesehen kaufen: Fahren Sie es vorher, probieren Sie es aus, damit sich von Anfang an gleich ein gutes und sicheres Fahrgefühl einstellt.
Viele Gartenfreunde bauen mit viel Freude und Engagement ihr eigenes Obst im Garten an: Unter den verschiedenen Obstarten steht der Pfirsich in den wärmeren Regionen in der Beliebtheit oft an erster Stelle. In seinem Ursprungsland China ist der Pfirsich mit der botanischen Bezeichnung 'Prunus persica' schon seit 4.ooo Jahren bekannt. Die Kultur dieser geschmacklich wunderbaren Frucht würde sicher noch zunehmen, wenn nicht eine Pilzkrankheit die Freude dämpfen würde. Gemeint ist die Kräuselkrankheit, in der Fachsprache auch 'Taphrina deformans' genannt. ...mehr Wer das Brennholz für den heimischen Ofen selbst aus dem Wald holen will, braucht dafür nicht nur die Zustimmung des Waldbesitzers, sondern häufig auch einen Brennholzführerschein: Die Forstämter des Landesbetriebes Wald und Holz verlangen von Kunden, die im Staatsforst Holz für den eigenen Bedarf fällen und aufbereiten wollen, diesen Nachweis. ...mehr |
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