Greifvögel auf der LGS Zülpich

Als besonderes Highlight werden viele Greifvögel auf der LGS Zülpich 2014 zu bestaunen sein: In nur eineinhalb Wochen haben Architekturstudenten der Fachhochschule Köln den Holzbau der Greifvogelstation im Seepark der Landesgartenschau Zülpich fertig gestellt.

Greifvogelstation im Seepark

Unter der Anleitung von Wolfgang Krauss, Peter Scheder, Prof. i.V. Susanne Kohte und Prof. i.V. Chris Schroeer-Heiermann haben sie 57 Kubikmeter Lärchenholz und mehr als 20.000 Spezialschrauben verarbeitet.

Damit endet für die Studenten eine wichtige Etappe ihrer mehrmonatigen Planungs- und Arbeitsphase.

Im Hochschulkurs von sechs Dozenten an der Fachhochschule Köln wurden im vergangenen Jahr insgesamt 120 Modellvorschläge für die Greifvogelstation erarbeitet, von denen am Schluss der Entwurf von Viviane Bonfanti überzeugte.

Gemeinsam mit ihren drei Kommilitonen Nina Wester, Nadja Thielen und Patrick Müller arbeitete sie den Entwurf schließlich zur baufähigen Endversion aus. Diese Planungsgruppe hat dann vor Ort die Arbeitsschritte und Organisation auf der Baustelle koordiniert und betreut.

„Für die Studenten und auch für mich war es großartig hautnah mitzuerleben, wie aus einem geplanten Projekt schließlich Realität wird“, erläutert Peter Scheder.

Greifvögel auf der LGS Zülpich

Mit der Eröffnung der Landesgartenschau Zülpich 2014 wird Pierre Schmidt mit zwölf Adlern, Uhus und Bussarden die acht Volieren der Greifvogelstation beziehen. Hier können die Besucher jeden Tag das Thema Greifvogelschutz hautnah erleben.

Die Falknerei bietet dazu eigene Workshops sowie über das Grüne Klassenzimmer und das Gruppenausflugsprogramm spannende Kurse an, bei denen die Besucher den majestätischen Tieren ganz nah sein können.

Gleichzeitig lernen sie Wissenswertes über den Schutz, die Lebensräume und das Verhalten der Greifvögel und werden zu umweltbewusstem Verhalten angeregt.

„Die Studenten und Lehrlinge haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und eine herausragende Greifvogelstation geplant und gebaut. Mir war es ein Anliegen, dass die Vögel so naturnah wie möglich untergebracht werden, und das ist hier gelungen“, lobt Pierre Schmidt.

So werden die Volieren beispielsweise nicht vollständig überdacht: Dadurch bieten sie einerseits genügend Schutz vor Wind und Wetter und andererseits die Möglichkeit einer naturnahen Regendusche.

Die Freiräume der Holzkonstruktion sorgen für genügend Frischluft und der Standort bietet am Morgen ein entspannendes Sonnenbad und am Nachmittag kühlenden Schatten durch den angrenzenden Wald des 21. Jahrhunderts.

Finanziert von der F. Victor Rolff-Stiftung

„Ohne das Engagement der F. Victor Rolff-Stiftung wäre es aber nicht möglich gewesen, eine Greifvogelstation mit diesem hohen Qualitätsanspruch zu bauen“, sagte Christoph M. Hartmann, Geschäftsführer der Landesgartenschau Zülpich.

Denn die F. Victor Rolff-Stiftung aus Vettweiß finanziert dieses einzigartige Projekt: Die Stiftung ist gemeinnützig und unterstützt unter anderem Projekte aus den Bereichen Natur-, Umwelt- und Tierschutz.

Mit der Greifvogelstation werden diese Bereiche anschaulich und interaktiv für die Besucher erlebbar gemacht.

„Dieses herausragende Projekt wird einer der Hauptanziehungspunkte der Landesgartenschau Zülpich sein und auch im Anschluss den Standort Zülpich für den Bereich Tourismus stärken“, hebt Bürgermeister Albert Bergmann hervor.

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