Biogarten Bücher: Gesundes im Garten

Heute ist die menschliche Ernährung in vielen Teilen der Welt abhängig von der Industrie und von großen Lebensmittelkonzernen.

Wir strömen täglich in die Supermärkte und kaufen fertig abgepackte Massenware, die mit Chemikalien haltbar und geschmacksintensiv gemacht wurde.

Gleichzeitig leiden viele unter Kopfschmerzen, Übergewicht und anderen Zivilisationskrankheiten, die auf falsches Essen zurückzuführen sind.

Immer mehr Menschen haben diese Lebensweise satt und suchen Alternativen zu Fertigschnitzeln und Fruchtgummis.

Gut, dass es auch Möglichkeiten gibt, sich nahrhafte, gesunde und vor allem leckere Speisen auf den Teller zu zaubern, die von eigener Hand gepflanzt oder gepflückt wurden.

Einerseits durch das Anlegen eines eigenen Gemüse- und Biogartens, andererseits, indem man in der Natur einfach die Augen offenhält nach essbaren Früchten oder Kräutern. Vier Biogarten Bücher geben Rat:

Gemüse

Gemüse aus dem eigenen Garten schnell, unkompliziert und möglichst lecker auf den Tisch bringen, das ist der Wunsch von so manchen Biogartenneulingen.

Die schlechte Nachricht ist: Ganz so einfach und ohne Aufwand geht es nicht. Die gute: Es gibt viele Ratgeber, mit deren Hilfe man seinen Gemüsegarten richtig sprießen lassen kann.

Zum Beispiel im Buch Gemüse: Das Grüner-Daumen-Konzept von der naturverbundenen Fachjournalistin und Buchautorin Brunhilde Bross-Burkhart.

Von der Planung und Anlage des Gemüsebeets über Anpflanzung und Bodenpflege bis hin zu der richtigen Düngung werden hier alle Grundlagen eingehend und verständlich beschrieben.

Jeder einheimischen Gemüseart ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem mit kurzen, übersichtlichen Texten die wichtigsten Sorten vorgestellt werden und beschrieben wird, wie sie am besten gedeihen. Infokästen und die praktischen Grüner-Daumen-Tipps sorgen für Übersichtlichkeit.

Das große Biogarten-Buch

Im großen Biogarten-Buch findet sich alles, was man über Gemüse- und Obstanbau wissen muss.

Von Blattgemüse, Kohlgemüse, Knollengemüse über Obst- und Kräuterarten bis zu Pilz- und Getreidesorten im eigenen Garten sind ausführliche und praktische Informationen vorhanden.

Das Werk ist mit über 600 großformatigen Seiten eines der wohl umfangreichsten Ratgeber zu diesem Thema.

Es ist sowohl geeignet für Anfänger, die ihren Biogarten möglichst vielfältig anlegen möchten, als auch für erfahrene Naturgärtner, die Ratschläge für anspruchsvollere Gemüsearten suchen.

Eine Ampelskala von grün bis rot zeigt auf den ersten Blick, ob die jeweilige Sorte einfach oder schwierig zu kultivieren ist.

Den größten Teil des Buches machen die umfassenden Pflanzenportraits aus, aber es wird auch ausführlich auf die Grundlagen eingegangen, eigene Kapitel über Themen wie Ausstattung, richtige Bodenpflege und Pflanzengesundheit geben mehr als nur einen groben Überblick.

Neben der sachkundigen Autorin Andrea Heistinger haben zahlreiche Mitglieder der Organisation Arche Noah ihre Erfahrungen und Tipps in das Buch mit einfließen lassen.

Herausgekommen ist ein reich bebildertes Nachschlagewerk, das gute Chancen hat, zum Standardwerk für Biogärtner zu werden.

Essbar

Welche Pflanzen, die bei uns in der freien Natur wachsen, kann man eigentlich alle essen? Sicherlich hat jeder, der nicht unbedingt zwischen Feld und Flur aufgewachsen ist, sich dies schon einmal bei einem Spaziergang im Grünen gefragt.

Ausführliche Antworten, findet man in dem Nachschlagewerk Essbar – Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche.

In den 1970er Jahren zum ersten Mal erschienen, ist dieser Naturratgeber ein wiederentdeckter Klassiker, der neu aufgelegt und mit spektakulären Bildern versehen, gerade heute ein wertvoller Beitrag für die Entdeckung unserer heimischen Pflanzenwelt sein kann.

Hier wird beschrieben, wie Wildpflanzen früher genutzt wurden, welchen Nährwert sie haben und wie man sie heute zubereiten kann.

Zwar ist es fast unmöglich, sich in Deutschland hauptsächlich von wildgewachsenen Pflanzen und Pilzen zu ernähren, aber dies ist auch nicht das Ziel dieses Buches.

Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein zu schaffen für die Früchte der Natur, die zu unseren Füßen wachsen und gedeihen, während wir alltäglich industriell abgepackte Lebensmittel verzehren.

Zugegeben: Interesse, Erlebnishunger und sogar ein wenig Abenteuerlust gehören dazu, um sich auf die Suche zu machen nach ungewöhnlichen Beeren, essbaren Blüten und sogar genießbaren Flechten und Algen, die an Steinen und Gewässern wachsen.

Rund 230 Zutaten aus der Natur werden in essbar vorgestellt, jede mit eigenem Foto und Informationen zu Identifikation, Sammeln, Kochen und Zubereitung sowie historischem und volkskundlichem Hintergrundwissen. Ein liebevoll aufgemachtes Werk für Naturliebhaber und die, die es noch werden wollen!

Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich

Wildpflanzen haben den Menschen seit zehntausenden Jahren beim Überleben in der Wildnis geholfen, sowohl als Nahrung als auch als Heilmittel für die verschiedensten Krankheiten.

Diese hilfreichen Gewächse sind in den letzten Generationen immer mehr in Vergessenheit geraten, was schade ist, denn sie könnten nach wie vor wertvoller Bestandteil unserer Nahrung sein.

Das Buch Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich bietet zahlreiche Tipps, welches Grün sich am besten vom Wegesrand pflücken lässt und wie es dann schmackhaft zubereitet werden kann.

Veganer, Vegetarier und alle Freunde von natürlicher Rohkost sollten sich das Buch einmal ansehen: Leckere und gesunde Rezepte mit vielen Zutaten, die man nicht im Supermarkt finden kann, warten darauf ausprobiert zu werden. [GPP, Foto]

 

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