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Landesgartenschau Leverkusen: Pflanzen, Farben, Gärten

Am 16. April 2005 öffnen sich für 177 Tage die Tore der Landesgartenschau Leverkusen. Den Garten- und Blumenfreund erwarten dort eine Vielzahl von botanischen Schönheiten und Überraschungen. Denn die Gartenschau-Macher setzen in diesem Park auf eine Vielzahl von blühenden Stauden, die passend zu den Farben der Jahreszeiten in zartem Frühlingsgrün, Weiß und Blau, im Sommer dann in fröhlichen Rottönen und zum Ausklang im brennenden Braun des Herbstes prangen. Wie in jeder Gartenschau sollen die Besucher sich an den Blütenteppichen und beispielhaften Pflanzungen erfreuen, die im eigenen Garten nachgeahmt werden können. Und natürlich dürfen auch die Themengärten nicht fehlen.

 
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22/12/2004 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick.

Im 'Bumerang' mit seinen acht geometrisch angelegten Ebenen finden sich geschnittene Platanen [Platanus acerifolia] oder Linden [Tilia europaea ' 'Pallida'], sowie Blut-Pflaume [Prunus cerasifera 'Nigra'], Hainbuche [Carpinus betulus], Trompeterbaum [Catalpa bignonioides 'Nana'] und Felsenbirne Red Hill [Amelanchier arborea 'Red Hill']. Die Linien des Parks bestimmen die Alleen mit Purpureschen [Fraxinus angustifonia 'Raywood'] und Amberbäumen [Liquidambar styracyflua]. Auf der Ebene der Langsamkeit und in den Rheingärten laden verschiedenste Gartentypen, vom traditionellen 'Eifelgarten' über den 'Hexengarten' bis zum 'Feng-Shui-Garten', zum Schauen und Staunen ein.

Über 2oo neue Bäume, wie Geweihbaum [Gymnocladus dioicus], Maulbeerbaum [Morus], Apfeldorn [Crategus], Säuleneiche [Quercus robur Fastigiata], Feld- [Acer campestre], Feuer- [Acer ginnala], und Spitz-Ahorn [Acer planatoides]] etc., wurden im Waldgürtel gepflanzt, tausende Stauden und Gehölze: wie zum Beispiel Hartriegel [verschiedene Cornusarten und -sorten] gesetzt. Blühende Wiesenflächen, Bienenweiden, heimische Baum - und Straucharten als Vogelnährgehölze, Natürlichkeit und Artenvielfalt machen den Waldgürtel aus.

Die Schmuckpflanzung im Bumerang direkt im Eingangsbereich Mitte ist eine Kombinationspflanzung aus Gräsern, Stauden und Einjährigen. Dabei steht die betonte Farbigkeit im Kontrast zur hellen Platzsituation 'Eingang Mitte'. Die in der Spitze des Bumerangs angelegten Pflanzterrassen setzen sich durch glatte Betonmauern von den Rasenflächen ab und begleiten die beiden Bumerangwege ins Gelände. Sie bilden den farbigen Auftakt ins eigentliche Parkgelände und setzen sich von der klaren Platzgestaltung ab.

Versetzte Gräserbänder bieten nicht nur Schutz gegen den immerwährenden Wind, sondern verarbeiten das Thema Wind spielerisch in bewegten Gräserwellen. Sie dienen als Kulisse für bunte Farbenspiele der Einjährigen und Stauden. Im bereichern sie durch ihre färbung, im Winter schmücken die unterschiedlichen Gräserblütenstände. Jede Terrasse hat ihre eigene Gräsersorte. Mit der Größe und den Terrassen ansteigend finden wir in der Blauen Terrasse das Panicum, in der Gelb/Orangen Terrasse das Stipa, in der Rot/Violetten Terrasse das Calamagrostis, in der Schwarz/Braun/Pflaume Terrasse das Miscanthus in verschiedensten Sorten.

Jedes Feld hat seine eigene Farbgebung, sein eigenes Thema. Die Übergänge sind möglichst fließend, mit allen Schattierungen und Farbspielen. Bei der Pflanzenauswahl wurde darauf geachtet, dass die Arten immer wiederkehren, sich jedoch die Farbtöne abstufen und verändern. Dadurch erhält jede Rabatte dennoch eine gewisse Einheitlichkeit und ein Gesamtgefüge.

Die durch die Erschließungswege gebildeten Rabatten wiederum haben jede ein anderes Schwerpunktthema: Mal 'Neuland entdecken' durch die Verwendung von alten Gemüse- und Kultursorten wie rotem Mangold [Beta vulgaris 'Feurio'], ausgefallenen Kräutern wie Schokoladenminze [Mentha x piperita 'Schokoladenminze'] oder essbaren Geranien, mal eine Spielerei mit Blattstrukturen, mal Kulisse für imposante Einzelgänger wie Verbasken [Königskerzen] oder die Carde. Die Einjährigen Frühjahrsblüher und Sommerblüher ergänzen vor allem die Farbkomponente in den Rabatten.

Im Frühjahr geben die Tulpen den Rabatten die Farbe. Weiße Narzissen in den Rasenflächen können verwildern und setzen die Farben ruhig gegeneinander ab. Vor allem die schwarzen und dunkelbraunen Tulpen in der längsten Rabatte Schwarz/Braun/Pflaume wirken in der Menge imposant. Aufgehellt durch weiße, zarte lilienblütige Tulpen kommt die dunkle Farbe kontrastreich zur Geltung.

Nur wenige, ausgewählte Sträucher und Rosen ergänzen in diesem Beet das Bild der Stauden und Einjährigen. So bildet die weidenblättrige Birne [Pyrus salicifolia] mit ihrem silbrigen Blattwerk den Hintergrund für die Einjährigen braunroten Gräser. Neben der grazilen Figur des Reiherfedergrases [Stipa barbata] setzt sich das Indische Rohrblatt [Canna indica] deutlich mit seinen markanten Blättern ab, ebenso wie der Neuseeländer Flachs [Phormium].

In einem Meer aus blauen Lavendelsorten und filigranen Perovskien kommt das Dunkelviolett der Rose Louis XIV besonders gut zur Geltung. Akzente setzt das Orange der Fackellilie [Tithonia rotundifolia 'Fiesta de Sol'], Sonnenblumen und Crocosmien. In einem anderen Beet wird die dunkle 'Szene' vom Basilikum 'Dark Opal', der Pelargonie Dark Venus, dem Geranium phaeum 'Samobor' und dem Heuchera Palace Purple durch die Leichtigkeit der verschiedenen Mohnarten und des Fenchels [Foeniculum vulgare] überstrahlt.

Das Spiel mit dem dunklen Laub nimmt der Perückenstrauch [Cotinus coggygria 'Royal Purple'] auf. Die wolkenartigen Blüten entsprechen denen der Crambe maritima. Die verwendeten Kräuter riechen oder schmecken alle nach Schokolade, Zimt oder Nougat. Fast ein weihnachtlicher Vorgeschmack. Mit Sicherheit aber bei der Verwendung in der Küche einen Versuch wert.

Im Frühjahr sind vor allem die Violen die Farbgeber: Viola wittrockiana' Black Pansy ebenso wie 'Penny Black', 'Black Jack' und andere. Im dominieren dann die Rot/Braun Töne der Gräser. Vor allem das Panicum virgatum 'Rehbraun' als auch das Pennisetum orientale oder das Miscanthus sinensis 'November Sunset' setzen einmalige Akzente.

Rot/Violett: Hier strahlen vor allem Salvien, Lobelien, Löwenmäulchen [Antirrhinum majus] und Potentillen den Sommer über in sattem Rot. Dazu ergänzen Highlights wie Crocosmia 'Luzifer' in knallrot, seltene Mohnstauden und Feinstrahldisteln in zartem Violett das Bild. Den Farbübergang ins Violett bestimmt vor allem die Farbpalette der Monarden [Indianerdisteln]. Während im Roten Teilbereich die knallroten Lobelien, Salvien und die Crocosmien kontrastreich mit der filigranen Verbena bonariensis und der Feinstrahldistel in Violett/Blau kontrastiert wurden, wurde das Thema in der Violetten Pflanzung mit der Didiscus caeruleus 'Momo Light Blue' aufgegriffen. Neben unterschiedlichsten Irissorten, die vor allem auch durch die Blatttextur die Rabatte auflockern, bringt die Fackellilie Kniphofia sowie die Spinnenblume Cleome 'Violettkönigin' südländische Akzente hinein.

Gelb/Orange: In diesem Bereich ziehen die alles überstrahlenden Gelb- und Orangetöne das Auge auf sich und lassen die Sinne in einem Lichtermeer baden. Während bei allen anderen Rabatten die Violen im Frühjahr die Hauptträger der Farbe sind, kommen hier vor allem unterschiedliche Cheiranthus zum Zuge. Im Sommer sind vor allem Rudbeckien in allen Formen und Farbschattierungen die Leitpflanzen. Alchemillen, Achillea [Schafgarbe] und unterschiedliche Helianthus bringen Fülle in die Pflanzung. Vor allem die Königskerzen [Verbascum olympicum] setzen weithin sichtbare Zeichen, ebenso wie die Sonnenblumen [Helianthus annuus].

In diesem Meer von Gelb- und Orangetönen darf die Hemerocallis natürlich nicht fehlen. Ihr Laub bringt Struktur in die Pflanzung, die filigranen Blüten knüpfen einen Farbteppich aus Blüten. Ab Spätsommer bis tief in den hinein schmücken die Orange- bis Brauntöne des Helenium und Helianthemum die Rabatte. Ergänzt durch Dahlien wie 'Ellen Houston', 'David Howard' oder die dunkle 'Bishop of Llandaff' kommen die Gelbtöne vor dunklem Laub noch besser zur Geltung. Potentilla 'William Rollison' oder Achillea 'Walther Funke', Zinnien und Tagetes schaffen Fülle in der Rabatte.

Immer wieder kann man auch hier Besonderheiten entdecken wie die Lupinen 'Peach' und 'Chandelier', Verbascum 'Helen Johnson' oder die Paeonie mlokosewitschii. Ebenso wie der Sambucus racemosa 'Sutherland Gold' ist die Verwendung des Cytisus 'Boskoop' nicht ganz alltäglich. Die Kräuter ergänzen die Sommerfarbe mit ihrem Zitronen und Orangenduft: Gewürztagetes [Tagetes tenuifolia] mit Orangenduft oder Zitronenduft, Limonenminze [Mentha piperita var. 'Citrata'] oder Ananasminze [Mentha suaveolens 'Variegata'] Geranien [Pelargonium] mit Zitronenduft, Pfirsichduft oder einfach gelbbunte Zitronenmelisse [Melissa officinalis], Zitronenverbenen [Lippia trphylla] und Orangenthymian [Thymus fragantissimus].

Blautöne: Die Palette der Blautöne reicht vom zarten Hellblau der Nigella damascena oder Perovskia, über das satte Blau der Salvia Mauritius und Geranium magnificum bis hin zum dunklen, satten Blau des Delphinum 'Mighty Atom' oder Aconitum 'Newry Blue'. Aufgehellt durch Weiße oder gelbe Blüten kommt das Blau noch besser zur Geltung. Im Anschluss an die Weiße Rabatte setzen Verbascum bombyciferum 'Mont Blanc' und Iris 'White City' leuchtende Highlights.

Die Idee eines dritten Farbverlaufes entlang der Bumerangwege kommt in dieser Rabatte am deutlichsten zur Geltung. Entlang des südlichen Bumerangweges sind helle Gelbtöne der folgenden Terrasse durch Alchemilla mollis und Lupine Chandelier ergänzt. Am nördlichen Bumerangweg finden sich eingestreut Orangefarbene Petunien und gelbe Paeonien. Die Leichtigkeit und Fülle bringen vor allem Pflanzen wie Ammi visnaga White Green, Perovskia, Malven und Salvien mit. Aus diesem Meer erheben sich Delphinum, Iris und Onopordum und erinnern an das Zusammenspiel von Meereswogen in dunkelblau mit weißer Gischt.

In der Grün/Weißen Rabatte geben vor allem die Iris, Lilien und Rosen den Ton an. Den ganzen Sommer hindurch bringt die Knorpelmöhre [Ammi visnaga] ein Meer aus weißen Blüten hervor über das sich die Blüten der Cleome und der Cosmeen erheben. Die feinfiedrige Struktur nimmt der Fenchel [Foeniculum vulgare] wieder auf. Kontrastierend dazu stehen im Laub die Hosta, die Lupinen, die Iris und die Lilien, Letztere jedoch durch ihre feingliedrigen Blüten wieder verbindend wirken. Den größten Kontrast bietet die Struktur der Eryngium giganteum.

Das feine Gras Stipa tenuissima lockert durch seinen fedrigen Wuchs die Pflanzung auf. Spielereien, wie die Verwendung des krausen Kohls Brassica 'Cavolo Nero', Lactuca, Mangold [Beta vulgaris 'Feurio'], oder Borago [Borago officinalis] zeigen die Bandbreite für die unerschöpflichen Kombinations-möglichkeiten von Pflanzen. Die Kräuter bleiben zurückhaltend in unterschiedlichen Minzsorten, Basilikum [Ocimum basilicum] und Schlangenlauch [Allium sativum var. 'Ophioscorodon'].


Auch in den einzelnen Themengärten setzt sich das farbenfrohe Gepränge fort. Beispielhaft hierfür stehen:

Der Themengarten 'Strandflair am Staudenmeer' erstreckt sich über eine Fläche von über 21o qm. Er wird in östlicher Richtung mittels Gabionen und im Westen mit einer Rasenböschung begrenzt. Die Abgrenzung zu den angrenzenden Gärten erfolgt durch eine geschnittene Hainbuchen-Hecke. Mittels der Wegführung aus Strandplanken aus Kiefernholz wird das gesamte Gelände durchzogen. Der weitläufige Eingangsbereich mit aufgeschüttetem Rheinsand mit Strandkorb und Sonnenschirm lässt einen strandähnlichen Charakter entstehen.

Im zweiten Drittel des Gartens verlaufen von dem Holzsteg rechts und links angrenzende Pflanzflächen, die mit unterschiedlichen Staudenarten und -sorten, die mit ihren verschiedenartigen Blütenfarben, Blattfarben und -formen sowie Wuchseigenschaften ein rauschendes und lebendiges Staudenmeer wiedergeben. Diese werden so gepflanzt, dass ein immerwährender Blütenteppich in Form aufbrausenden und ruhigen Wellen in Richtung Sandstrand dargestellt wird.

In diesem Themengarten findet der interessierte Besucher: Kleiner Geißbart [Aruncus aethusifolius], Plattährengras [Chasmantium latifolium] Lanzettblättriges Mädchenauge [Coreopsis lanceolata], Mandelblättrige Wolfsmilch [Euphorbia amygdaloides var. 'Robbiae'], Schwertblättriger Alant [Inula ensifolia], Echte Goldnessel [Lamiastrum galeobdolon], Schneeweiße Hainsimse [Luzula nivea], Garten-Narzisse [Narcissus Hybride], Frühlings-Nabelnüsschen [Omphalodes verna], Kugel-Primel [Primula denticulata], Prächtiger Sonnenhut [Rudbeckia fulgida var. 'Sullivantii'], Steppensalbei [Salvia nemorosa], Moor-Blaugras [Sesleria caerulea], Akeleiblättrige Wiesenraute [Thalictrum aquilegifolium], Garten-Tulpe [Tulipa Hybride] und Hainbuche [Carpinus betulus].

Erlebnisgarten für Kinder: Der Garten des Siedlerbundes Rheinland e.V. ist ein vielseitiger Garten, in dem es vor allem für Kinder viel zu entdecken gibt. Die Größe des Gartens entspricht mit 4oo qm der eines mittleren Hausgartens und gibt den Besuchern Anregungen zur kinderfreundlichen Gestaltung des eigenen Grundstückes. Neben verschiedenen Spielgeräten sind Staudengarten, Weidenwigwam, Insektenhotel, Kräuterspirale, Hügelbeet die Hauptattraktionen des Gartens. Ein Gartenhaus bietet Schutz bei schlechtem Wetter und Raum für kleine Ausstellungen. Darüber hinaus ist er auch am 'Grünen Klassenzimmer' beteiligt.

Ab dem 19. April haben Kindergruppen die Möglichkeit, jeden Dienstag von 10.oo bis 12.oo Uhr Lehrveranstaltungen draußen zu genießen. Unter dem Motto 'Wir erkunden das vielseitige Leben im Garten' können die Kinder das Leben im Garten unter Praxisbedingungen kennen lernen. Der Erlebnisgarten für Kinder birgt eine Vielzahl der verschiedensten Pflanzen.

In der Verlängerung des Blumenflusses im Bumerang befindet sich der Rosengarten. Die rund 5o Beete des Rosengartens sind in einem Raster von 4x4 m angelegt. In diese wurden insgesamt 57 Edelrosen der Sorte Wife of Bath [lachsrosa], 237 Beetrosen der Sorten Aprikola [orangegelb], Betty Prior [pinkrosa], Brautzauber [weiß], Kronjuwel [dunkelrot] und Rosa viridiflora [apricot], 165 bodendeckende Rosen wie Celina [cremegelb], Danica [weiß], Heidetraum [karminrosarot] und Loredo [leuchtend gelb], 38 Kleinsträucher der Sorte Scarlet Meidiland [dunkelrot] und 68 Strauchrosen der Sorten Aicha [lachsrosa], Centenaire des Lourdes [lachsrosa], Charles Austin [lachsrosa], Grandhotel [leucht. Rot], IGA 83 München [karminrosa], Lichtkönigin Lucia [zitronengelb], Northern Light [dunkelrosa], Richard Strauss [rosarot], Rosa duponti [dunkelrosa], Rosa rug. Hansa [dunkelrosa] und Schneewitchen [weiß] gepflanzt.

Die Rosenbeete beginnen mit dunkelroten Farbtönen, welche im weiteren Verlauf heller werden und ins Weiße übergehen. Für echte Rosenliebhaber ist neben der Blüte, die Form, aber auch die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge der Rose von großem Interesse. Hier soll ein Querschnitt aus verschiedenen Sorten gezeigt werden, die durch Selektion und artgerechte Pflege ein gesundes Wachstum, ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aufweisen. Dabei stehen die Rosen nicht in Einzelpflanzung, sondern sind eingebettet in eine Vielzahl von Stauden und Zweijährigen und bodenbedeckenden Gehölzen, die dem gesamten Garten einen besonderen Charme verleihen und ihre Schönheit besonders hervorheben.

Während die Bumerangterrassen in den Farbspektren variieren, wurden die reinen Schaupflanzungsbeete in der Rheinpromenade vorrangig im Frühjahr in gelb/blau, im Sommer in gelb/orange Tönen gehalten. Alternierend mit den dauerhaften Staudenbeeten, die in weiß/blau gehalten wurden, begleitet diese Mischpflanzung die Flaniermeile der Promenade. Der besondere Präsentationsaspekt der Pflanzung liegt in der konsequenten Reihenpflanzung.

Im Frühjahr betonen die Tulpen diese Reihen zusätzliche Farbträger der Frühjahrspflanzung sind die Violen: Von zartem Gelb bis zu dunklen Orangetönen changieren die Reihen. Hierzu korrespondieren die Tulpen wie die Lilienblütrige Tulpe West Point, die Tulpe Organic Perfection oder Orange Favorite. Dazwischen heben sich die hellblauen und dunkelblauen Streifen ab. Hier bringt das Myosotis leuchtende Farbstreifen ins Spiel.

Im Sommer bestehen die Reihen dann aus Löwenmäulchen [Antirrhinum majalis] in den verschiedensten Schattierungen, Chrysanthemen, Lobelien, Zinnien und vor allem Rudbeckien, deren massives Gelb weithin leuchtet. Für etwas Ruhe sorgt der Fenchel, für einen kontrastreichen Hintergrund die Dahlie 'Bishop of Llandaff' mit ihrem fast schwarzen Blatt und ihren dunkelroten Blüten. Imposant erscheinen die Reihen der Canna indica, des indischen Rohrblattes, das zusammen mit der Fackellilie Tithonia rotundifolia 'Fackel' an südländische Vegetation und Promenaden erinnert.

Auch in den Rheingärten im Südteil der Landesgartenschau kommt der Gartenliebhaber voll auf seine Kosten: Blühende Hausgärten, Pflanzenberatung sollen die Besucher die ganzen sechs Monate erfreuen. In fünf Pavillons präsentieren sich Initiativen und Vereine mit Ausstellungen, Veranstaltungen oder Treffpunkten.


Gartenschauen in 2005:
Bundesgartenschau München, 28. April bis 09. Oktober
Landesgartenschau Leverkusen, 16. April bis 09. Oktober
Grünprojekt Ladenburg, 3o. April bis 11. September
Landesgartenschau Bad Hall, 22. April bis 26.Oktober

 
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Ein kontinuierlicher Rückgang von Grünland ist seit den 6oer Jahren bundesweit zu beobachten. Monostrukturierte Wirtschaftsgräser verdrängten auf den Grünlandflächen krautartige und ausdrückliche 'Magerkeitszeiger', zu denen auch der Halbschmarotzer Klappertopf zählt. Der neueste Trend, hervorgerufen durch die Silagewirtschaft, betrifft jedoch den gesamten Grünlandanteil: Wiesen und Weiden werden umgebrochen und als Maisacker in Nutzung genommen. Mit der Wahl des Großen Klappertopf zur Blume des Jahres 2005 durch die Stiftung Natur und Pflanzen soll für den Erhalt von Wirtschaftsgrünland im allgemeinen und darüber hinaus für die wechelfeuchten, nährstoffarmen Wiesenflächen im speziellen geworben werden, zumal die Wiesen auf Niedermoor das überregionale Landschaftsbild Norddeutschlands prägen ...mehr

 
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Der Arbeitskreis Obstsorten im Verband der Gartenbauvereine Saarland-Pfalz hat die Metzer Mirabelle zur Streuobstsorte des Jahres 2005 gekürt. Die Metzer Mirabelle stammt, wie der Name schon sagt, aus der Gegend um Metz in Lothringen. Hier ist sie als Zufallssämling entstanden. Im Saarland und in der Pfalz war die Metzer Mirabelle aufgrund der räumlichen Nähe zu Lothringen früher ebenfalls stark verbreitet. Auch heute kann man sie in noch in Streuobstbeständen finden. ...mehr

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