Lustwald, Beet und Rosenhügel

Vom Lustwald, Beet und Rosenhügel: Die Pflanze ist der eigentliche Star des Gartens, und ihre sinnvolle und optimale Verwendungsweise ist die Kernfrage der Gartengestaltung.

In dem vorliegenden Standardwerk wird die spannende Gartengeschichtsschreibung, die sich seit mehr als 100 Jahren auf kunsthistorische Aspekte konzentriert hat, wieder in erster Linie auf die Pflanze und ihre Verwendung ausgerichtet.

Lustwald, Beet und Rosenhügel

Clemens Alexander Wimmer legt erstmals einen Überblick über die Geschichte und Verwendung der Gartenpflanzen von der Renaissance bis zum Ende der Moderne um 1970 vor.

Der Autor skizziert umfangreich die Entwicklung der Pflanzensortimente, die für die einzelnen Epochen charakteristisch waren.

Mit besonderem Blick auf die praktische Durchführung wird der Einsatz von Gehölzen, Stauden, Zwiebeln, Topfpflanzen und Sommerblumen in den verschiedenen Gartentypen vorgestellt und unter anderem die Art und Weise des Obstbaumschnitts und der Rasenanlage berücksichtigt.

Die Rolle des Gartens in der Kulturgeschichte wird durch die Betrachtung des Umgangs mit den Pflanzen deutlicher als bisher. Auch für die Gartenpraxis von heute bietet dieses neuartige Kompendium zahlreiche nützliche Erkenntnisse und Anregungen.

Deutscher Gartenbuchpreis 2015

Das Buch Lustwald, Beet und Rosenhügel wurde als bestes Buch über Gartengeschichte ausgezeichnet: Deutscher Gartenbuchpreis 2015 und die Begründung der Jury:

Der Autor ist kein Unbekannter im Feld der gartengeschichtlichen Forschung: im Gegenteil, hat er doch bereits etliche Aspekte der Gartengeschichte, darunter auch der Pflanzeneinführung und -verwendung mit früheren Publikationen insbesondere zu Gehölzen, aber auch zu Blumen, Stauden, Küchengartenpflanzen und Rasen beleuchtet.

Das vorgelegte Werk beginnt seinen Betrachtungszeitraum mit dem 15. und endet im 20. Jahrhundert, umfasst also rund fünfhundert Jahre Garten- oder Pflanzengeschichte.

Eingeteilt ist es epochenweise beginnend mit dem Renaissancegarten, über den Barockgarten, den Landschaftsgarten, die „Gärten des Eklektizismus“, den spät- und neuromantischen Garten bis zum Garten der Moderne, wobei das letzte Kapitel die Ersatzpflanzungen, also den gartendenkmalpflegerischen Umgang thematisiert.

Aufgebaut sind die Epochenkapitel jeweils mit der Nennung allgemeiner Charakteristika, der Darstellung des Pflanzensortiments, der Vorstellung von Gartentypen, der Verwendungsformen der Pflanzen und schließlich jeweils mit einem graphisch hervorgehobenen Abschnitt über Autoren und Beispiele: So entstand eine umfassende, reich bebilderte Publikation zu der Thematik, die ihresgleichen sucht.

Clemens Alexander Wimmer

Clemens Alexander Wimmer ist wohl einer der bekanntesten deutschsprachigen Gartenhistoriker und Gartendenkmalpfleger unserer Zeit.

Wimmer ist Autor zahlreicher wichtiger Publikationen zur Gartengeschichte und -denkmalpflege: Zu seinen realisierten Planungen gehören die Rekonstruktion des Schlossgartens Meseberg und der Luiseninsel im Schlosspark Charlottenburg.

Seit 1990 ist er ehrenamtlich für die Bücherei des Deutschen Gartenbaues tätig. [VDG Weimar, Foto]

 

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