11/05/2006 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick.
Um das Unkraut gering zu halten, muss eine Bekämpfung erfolgen, bevor es blüht und Samen ausstreuen kann: Dabei ist die mechanische Unkrautbekämpfung im Hausgarten der richtige Weg. Am besten geht es nach einem kräftigen Regenguss, wenn der Boden wieder leicht abgetrocknet ist. Dazu verwendet man eine Zieh- oder Stoßhacke, die den Boden nur oberflächlich lockert und das Unkraut herauszieht. So lassen sich einjährige Samenunkräuter leicht entfernen.
Mehrjährige Wurzelunkräuter müssen regelrecht ausgehungert werden, indem sie ständig tief abgerissen oder ausgestochen werden: Der Ackerschachtelhalm, ein besonders hartnäckiges Unkraut, ist sehr lichtbedürftig. Es empfiehlt sich gerade in diesem Fall, den Boden ständig zu beschatten. Geeignet sind Gründüngungspflanzen, wie Raps, Phacelia oder Senf, frischer Kompost oder schwarze Mulchfolie im Gemüsegarten und Rindenmulch als Decke auf Blumenrabatten. Auch die Pflanzung von Bodendeckern zwischen Bäumen und Sträuchern oder Stauden hilft, den Boden zu beschatten.
Siehe auch:
- Gartenfitness: Mit Stauden und Unkraut in den Frühling
- Was hilft gegen Löwenzahn im Rasen?
- Filacid und Finalsan: sanfte Chemie gegen Unkräuter
- Keine Unkrautvernichter auf Pflaster
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