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12. März 2010 |
12 Gartenkalender DezemberDer Garten im Dezember: Der Gartentechnik-Gartenkalender bietet Zugang zu ausgewählten jahreszeitlichen Beiträgen. ... [Link vorschlagen] |
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Garten, Pflanzen, Wirtschaft |
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[G] » Adventsblüten: Adventskranz, Weihnachtsterne und Co.
Plätzchenduft, Wunschzettel, Tannengeruch, Flüstern, verschlossene Türen und Lichterglanz: Die letzten Tage im Jahr sind angebrochen und die Adventszeit steht vor der Tür. Gerade in dieser Zeit spielt die Atmosphäre zu Hause eine wichtige Rolle: Wie in der freien Natur ist auch der Mensch im Winter auf Ruhe und Rückzug aus. Wo kann man das besser als in den eigenen vier Wänden mit vorweihnachtlicher Atmosphäre?
[G] » Alpenveilchen: [k]eine Wegwerfpflanze!
Jetzt findet man sie wieder auf Wochenmärkten, in Gärtnereien und Gartencentern: Alpenveilchen [Cyclamen]. Sie sind zwar heute fast das ganze Jahr über erhältlich, aber ihre Hauptsaison liegt zwischen September und März. Die Farbpalette reicht von weiß über verschiedene rosa und violett Töne bis zum typischen Cyclamen-Rot. Auch Sorten mit zweifarbigen Blüten oder kleiner Wuchsform sind erhältlich. Bei einigen Sorten haben die Blätter eine auffällige, helle Zeichnung.
[G] » Blühende Pflanzen: eine dunkle Geschichte
Fragen über Fragen, bisher ungelöst: Warum stellen wir Fuchsien, die doch so schön blühen, ins kalte Winterquartier? Sie könnten doch auf der Fensterbank weiterblühen! Warum entwickeln Weihnachtssterne ihre prächtigen Hochblätter eigentlich nicht im Sommer? Und was veranlasst die Gartenchrysanthemen mit ihrer Blüte bis zum Herbst zu warten, wenn das Wetter vorher doch viel stabiler ist?
[G] » Gartengestaltung: Grün ist im Winter Gold wert
Jetzt zeigen sich die wahren Helden im Garten: jene Pflanzen, die der Kälte trotzen und im Winter mit besonderen Eigenschaften auftrumpfen. Die meisten Bäume und Sträucher erwachen erst mit zunehmenden Temperaturen aus ihrer winterlichen Ruhephase, ganz anders dagegen der Winter-Schneeball [Viburnum 'Dawn']: In der unwirtlichsten Jahreszeit öffnet er seine zartrosafarbenen, stark duftenden Blüten. Sie erscheinen manchmal schon ab November und weil dieser Schneeball sommergrün ist, verdecken keine Blätter die Sicht auf die kleinen, wie Porzellan anmutenden Blüten.
[G] » Gartengestaltung: Gärten im Winter
Kälte gehört dazu, Regen und bestenfalls Schnee: Der Winter steht vor der Tür und das ist gut so. Denn er hat auch seine angenehmen Seiten: Winterzeit ist Hobbyzeit! In den dunklen Monaten lässt sich die Wohnung am allerbesten behaglich und dekorativ gestalten. Der Garten erlebt ebenfalls eine Ruhephase und benötigt weniger Pflege als zu jeder anderen Jahreszeit. Dabei lädt er zu neuen Entdeckungen ein. Alles ist mit Raureif überzogen. Pflanzeneigenschaften wie Form, Struktur oder die Beschaffenheit der Rinde gewinnen an Bedeutung.
[G] » Gartengestaltung: Immergrüne Hecken
Der Winter ist die große Zeit der immergrünen Hecken und Gehölze: In Form geschnitten sind sie exklusive Schmuckstücke, mit denen sich im Garten wunderbar Highlights setzen lassen. Sie haben aber noch viel mehr zu bieten. Einige Eibensorten [Taxus] zum Beispiel wachsen von Natur aus, ohne jeglichen Schnitt, zu schmalen Säulen heran und sind einzeln stehend markante Blickfänge. Eiben und andere Immergrüne verschönern den winterlichen Garten nicht nur mit unterschiedlichen Grüntönen: Es gibt auch gelbnadlige Sorten und manche Stechpalmen [Ilex] überraschen mit leuchtend goldgelb gerandeten Blättern. Das Sortiment ist groß; es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen, denn immergrüne Hecken und Gehölze tragen mit dazu bei, dass der Garten auch im Winter interessant ist. Lebensbäume [Thuja] beispielsweise sind außerordentlich variantenreich - das Sortiment reicht von der kleinen Kugel bis hin zu hoch wachsenden, kegelförmigen Sorten in verschiedenen Grün- und Gelbtönen.
[G] » Gartengestaltung: Lieblingspflanzen für die kalte Jahreszeit
Die kalte Jahreszeit bietet Gartenbesitzern weitaus mehr Möglichkeiten, sich an ihrem Garten zu erfreuen, als vielen bewusst ist: Die meisten gehen davon aus, dass im Winter in der Natur Ruhezeit herrscht und es deshalb im Garten nichts Schönes oder Ungewöhnliches zu entdecken gibt. Doch es gibt Bäume und Sträucher, die selbst im Winter spannend und außergewöhnlich sind. Jetzt fallen ganz andere Pflanzeneigenschaften auf als in der warmen Jahreszeit - eine wunderbare Gelegenheit für alle Pflanzenfreunde, die das Besondere suchen und bei der Gartengestaltung nicht nur die Blütenpracht von Gehölzen und Stauden schätzen.
[G] » Gehölze: Standortansprüche
Zur Planung für das nächste Gartenjahr werden im Winter die Kataloge mit all den Fotos von herrlichen Gartengehölzen studiert, und es entsteht der Wunsch, diese Prachtexemplare auch im eigenen Garten zu kultivieren: Dabei muss zunächst bedacht werden, dass die Gehölze mit ihrem Wuchs sowie ihrer Blatt- oder Nadelfarbe auch in dem Gesamtcharakter einer Pflanzung hineinpassen sollten.
[G] » Glücksklee
Schon bei den Druiden unserer heidnischen Vorfahren war der vierblättrige Glücksklee heilig und galt als Glücksbringer: Die Mitarbeiter der Bayerischen Gartenakademie stellen die Pflanze vor und geben Tipps zur Pflege, denn auch heute noch glauben viele Zeitgenossen, dass ein vierblättriges Kleeblatt Gutes bedeutet. Deshalb wird der Glücksklee gerne zum Neujahrsfest als Symbol für beste Wünsche im neuen Jahr mit weiteren Symbolen, wie Schweinchen und Schornsteinfegern verschenkt.
[G] » Kübelpflanzen nicht vertrocknen lassen
Pflanzen in Töpfen und Kübeln haben in der frostfreien Zeit viel Durst, besonders die, die unter Dachvorsprüngen stehen: Immergrüne Pflanzen verdunsten im Winter über die Blätter permanent Wasser. Vor allem an sonnigen Tagen und bei starkem Wind wird mehr Wasser benötigt als über den Regen zur Verfügung steht.
[G] » Natur und Umwelt: Fütterung von Vögeln
Die Winterfütterung der Singvögel fördert die biologische Schädlingsbekämpfung, da diese Helfer im Sommer als Vertilger schädlicher Insekten großen Nutzen bringen: Geschlossene Schneedecke oder anhaltender Frost stellen Notsituationen dar, der viele Singvögel zum Opfer fallen können, wenn wir sie nicht durch Fütterung unterstützen. Geeignetes Futter sind die hierfür angebotenen Körnermischungen, aber auch, je nach Art, Haferflocken, Rosinen und Ähnliches.
[G] » Obstgarten im Dezember
Das Obstjahr neigt sich zu Ende, und so langsam kehrt Ruhe ein im Garten: Ein alter Brauch besagt, dass am 4. Dezember geschnittenen Zweige mit Blütenknospen zum Weihnachtsfest in voller Blüte stehen: "Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da." Somit verabschiedet sich das alte Jahr mit einem Blütengruß als Vorboten für das nächste Frühjahr.
[G] » Organische Düngemittel und Bodenverbesserung
Der Anteil organischer Stoffe im Boden, der auch als Humus bezeichnet wird, ist von großer Bedeutung für die Bodenfruchtbarkeit: Humusstoffe beeinflussen sowohl die Struktur als auch den Nährstoffvorrat des Bodens. Da die organischen Stoffe in belebten Gartenböden ständig um- und abgebaut werden, müssen besonders Gemüsebeete mit organischen Materialien gut versorgt aber nicht überversorgt werden. Ausgangspunkt jedweder Düngung oder Bodenverbesserung sind daher entsprechende Bodenuntersuchungen.
[G] » Pflanzen: Misteln können zum Problem werden
Allerorten schmücken sie zu dekorativ gebundenen Zweigen den Nebeneingang oder gar als komplette Rundkrone mit oftmals roten Bändern drapiert den Hauseingang. Trifft ein Mann unter diesem Mistelzweig ein Mädchen, so darf er es küssen ... und manche sollen sich sogar darunter einander versprochen haben. Soweit die Entlehnung des englischen Brauchtums. Die Mistel gehört zu den ältesten Zauberpflanzen der Welt: Bereits in der griechischen Mythologie werden ihr magische Kräfte zugeschrieben. Auch die keltischen Priester bestiegen weißgekleidet die Bäume und schnitten Mistelzweige für rituelle Handlungen. Dies sollte auch schon als Betrachtung der Mistel als Glücksbringer oder Heilpflanze reichen.
[G] » Pflanzen: Mit Barbarablüten in die Weihnachtszeit
ie Legende erzählt, dass sich im Kleid der heiligen Barbara ein Kirschbaumzweig verfangen haben soll, als man sie in den Kerker sperrte. Diesen Zweig hat sie mit dem Wasser aus ihrem Trinkgefäß versorgt. So ist der Brauch entstanden, an ihrem Namenstag, dem o4. Dezember, Zweige von Gehölzen zu schneiden und sie ins beheizte Zimmer zu stellen. Gartenbesitzer können sich leicht aus dem eigenen Garten bedienen. Haben Sie keinen Garten, dann fragen Sie doch bei Gärtnern oder Floristen nach Gehölzzweigen. |
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