Friedensherde auf der IGS Hamburg

Hamburg ist offizielles Mitglied der Blauen Friedensherde, ein Städteverbund, der die Botschaft der blauen Schafe des Künstlerpaares Bertamaria Reetz und Rainer Bonk bejaht: Alle sind gleich – Jeder ist wichtig.

Die Friedensherde auf der IGS Hamburg: Die 100 blauen Kunststoffschafe grasen aktuell auf der Internationalen Gartenschau Hamburg.

Die Aktionskunst ist gleichzeitig der deutsche Beitrag zur Internationalen Ausstellung Open 12, die 2009 in Venedig startete. Seit 2012 steht das Projekt unter der Schirmherrschaft des EU-Parlamentes in Straßburg und Brüssel.

Warum ist die Friedensherde blau?

Als Signalfarbe steht Blau für das Verbindende: Viele internationale Institutionen nutzen sie. Es ist zum Beispiel die Farbe der EU, der UNO der Nato, sowie von Unesco, Unicef oder auch die der Europäischen Friedensbewegung.

In diesem Projekt steht sie symbolisch für den Städteverbund und weist zudem darauf hin, dass jenseits aller trennenden Kategorien, wie zum Beispiel kulturelle, ethnische, religiöse, geschlechtliche oder auch soziale, alle Menschen dennoch gleich, im Sinne von gleichwertig und miteinander verbunden sind.

Eine Botschaft, die die IGS Hamburg zum Beispiel auch in der Welt der Religionen oder den Kulturwelten aufgreift.

Bleibendes Schaf

Als erkennbares Zeichen der Mitgliedschaft, verbleibt eins der Blauschafe bei der jeweiligen Stadt. Es trägt eine Messingplakette mit der Inschrift – Mitglied der Blauen Friedensherde – und dem Namen der jeweiligen Stadt im rechten Ohr.

Das Schaf wurde an Bezirksamtsleiter Andy Grote übergeben, weil die Herde auf der IGS 2013 im Bezirk Mitte weidet.


Friedensherde auf der IGS Hamburg

Auf grüner Wiese erwecken die Schafe die Illusion einer lebendigen, friedlich weidenden Schafsherde mit all ihren sympathischen Assoziationen.

Das unübersehbare leuchtende Blau fesselt den Blick des Betrachters und lässt ihn erst bei genauerem Hinsehen erkennen, dass es sich bei den Herdenmitgliedern immer um ein und die gleiche Figur handelt, nur in unterschiedlicher Positionierung.

Je umfangreicher und internationaler die Gemeinschaft der beteiligten Städte wird, desto intensiver wird auch die Botschaft die von ihr ausgeht.

Der Städteverbund hat bereits eine Mitgliederanzahl von über 100 Städten erreicht: Ziel ist eine Groß- Installation von 250 symbolischen Blauschafen auf dem Markusplatz in Venedig.

 

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