Paradiesgärten: Gartenkultur und Mystik

Die Fragen nach dem Woher und Warum unseres Bezugs zur Natur ist der spannende Ausgangspunkt des Buches Paradiesgärten von Toby Musgrave, das der Bedeutung und Symbolik des Gartens und einzelner Pflanzen in den verschiedenen Kulturen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart nachgeht.

Paradiesgärten: Gartenkultur und Mystik

Seit Beginn der Zivilisation hat sich weltweit eine Vielzahl von verschiedenen Glaubenssystemen hausgebildet: Einige sind wieder verschwunden, während andere nach wie vor existieren.

Göttliche Natur und Gärten tauchen in vielen Religionen in deren Schöpfungsmythen sowie als Belohnungsorte der Gläubigen im Jenseits auf.

Diese göttlichen Gärten inspirierten irdische Paradiese, und so wurden Gärten mit religiöser Bedeutung in so unterschiedlichen Kulturen wie denen von Mesopotamien, Altägypten und Rom sowie des Islam, aber auch von Buddhisten in China und Japan angelegt.

Viele dieser religiös inspirierten Anlagen beeinflussten in Folge auch säkulare Gartenbaumoden – darunter auch die des Englischen Landschaftsgartens im 18. Jahrhundert.

Dies sind nur einige Beispiele dessen, was Musgrave in Paradiesgärten untersucht: Er stellt sich auch die Frage, warum sich so viele verschiedene, geografisch wie zeitlich weit auseinander liegende Religionen mit denselben Themen beschäftigen?

Anhand vielfältiger Quellen und Abbildungen führt er den Leser in eine faszinierende Welt der religiösen Bedeutungen und Symbole.

Toby Musgrave

Der in Dänemark lebende Toby Musgrave gehört in Europa zu den führenden Autoritäten im den Bereichen Garten- und Pflanzengeschichte.

Ausgebildet als Botaniker und Gartenhistoriker forscht er seit mehr als 20 Jahren zu diesem Thema und hat sich als Buchautor sowie mit zahlreichen Fernseh- und Radiobeiträgen einen Namen gemacht. [GPP, Foto]

 

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