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Frühling im KleingewächshausImmer mehr ambitionierte Freizeitgärtner wollen die Gartensaison so früh wie möglich beginnen: In einem Kleingewächshaus, so lautet der Tipp der Bayerischen Gartenakademie, können jetzt schon die ersten Gemüsearten angebaut werden. |
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01/02/2006 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick. Dem Kleingewächshaus kommt der - global ungewünschte - Treibhauseffekt zugute: Kurzwellige Sonnenstrahlen können durch Glas und lichtdurchlässige Kunststoffeindeckungen ins Innere gelangen. Dort treffen sie auf Gegenstände und wandeln sich in langwellige Wärmestrahlung um, die nicht mehr durch das Glas nach außen entweichen kann. Untersuchungen zufolge kann man mit Glashäusern die Vegetationsperiode im Frühjahr und im Herbst um jeweils zwei Wochen verlängern. Nicht alle Eindeckungen halten die Wärmestrahlung so zurück: Kunststofffolien lassen die meiste Wärme wieder entweichen. Doppelstegplatten eignen sich besonders gut für Dach und Wände, da sie durch die Luftschicht zwischen den Platten eine gute Isolierung bieten. Ein idealer Standort für das Kleingewächshaus ist ein Platz in der vollen Sonne ohne Schatten: Eine Ost-West-Ausrichtung fängt die Strahlen der tief stehenden Sonne am besten ein. Ein steiles Dach lässt mehr Strahlung eindringen als ein flaches, besonders im Frühjahr und Herbst. Ende Februar können auch bereits Radieschen gesät werden: Falls die Temperaturen noch einmal stark fallen, wie im letzten Frühjahr, sollten die Beete mit Vlies abgedeckt werden. Wichtig ist, dass sie tagsüber wieder aufgedeckt werden, da Licht wichtiger ist als Wärme. Zudem können sich unter dem Vlies Pilzerkrankungen ausbreiten. In circa zwei Wochen können Salatpflanzen und Kohlrabi gesetzt und der erste Rettich gesät werden. Im Sommer ist das Kleingewächshaus der beste Platz für die Wärme liebenden Gemüsearten wie etwa Tomaten, Gurken und Paprika. Da die Kulturen in einem Kleingewächshaus Jahr für Jahr auf dem gleichen Platz stehen, ermüdet der Boden: Oft wird empfohlen, den Boden nach einigen Jahren auszutauschen, doch das ist sehr aufwändig. Dreißig bis fünfzig Zentimeter müsste der Boden abgetragen, entfernt und durch frischen ersetzt werden. Das ist selbst auf der begrenzten Fläche eines Kleingewächshauses ein enormer Kraftakt. Ein Fruchtwechsel ist die einfachere Lösung: Kultivieren Sie eine Vegetationsperiode lang andere Gemüsearten im Gewächshaus oder bauen Sie im Sommer Tagetes und Ringelblumen an, und der Boden erholt sich wieder. Vor allem Tagetes haben durch ihre Wurzelausscheidungen einen positiven Effekt und wirken der Bodenmüdigkeit durch Nematoden entgegen. Wer nicht einen ganzen Sommer lang auf die kostbare Fläche in seinem Gewächshaus verzichten will, dem sei zumindest eine Unterpflanzung seiner Tomaten oder Gurken mit diesen Boden verbessernden Gewächsen empfohlen.
Die Staudengärtnerei Gaissmayer ist am 20. Januar 2006 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin mit einem Förderpreis Ökologischer Landbau 2006 ausgezeichnet worden, der von Landwirtschaftsminister Seehofer überreicht wurde: Damit sehen sich Inhaber Dieter Gaissmayer, gut 2o Mitarbeiter und vier Lehrlinge auf ihrem erfolgreichen Weg der konsequent ökologischen Erzeugung von Stauden erneut bestätigt. Die seit Jahren expandierende und erneut mit einem zusätzlichen Gewächshaus ins Gartenjahr 2006 startende Gärtnerei hat sich über Jahre hinweg als eine der wichtigsten Adressen für Staudenliebhaber und Freunde der Gartenkultur etabliert. ...mehr Die Bioenergie boomt. Experten der LWK Nordrhein-Westfalen sind gut gerüstet und beraten Landwirte in den verschiedenen Bereichen der Energieerzeugung und der Energieeinsparung. Auf diese Fachkompetenz in Energiefragen wies der Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Johannes Frizen, zu Beginn der Tagung Bioenergie für Haus und Hof hin, die von Donnerstag bis Samstag, 26. bis 28. Januar, im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse der Landwirtschaftskammer im Kreis Soest veranstaltet wurde. ...mehr |
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