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Landesgartenschau Winsen [II]Blumen über Blumen: das ist genau das, was die Besucher der Landesgartenschau Winsen 2006 erwartet. Ob strahlenförmige Blumenbänder mit wechselnder Bepflanzung in Dorotheas Garten oder farbenfrohes Blütenmeer unter alten, knorrigen Obstbäumen in den Gärtner-Fantasien: Die Vielfalt an Farben, Formen und Gerüchen kennt keine Grenzen. Nach Bad Zwischenahn 2002 und Wolfsburg 2004 findet die dritte niedersächsische Landesgartenschau unter dem Motto 'Eine blühende Fantasie' in der fast 85o Jahre alten Stadt Winsen in der Metropolregion Hamburg statt. Vom 21. April bis 15. Oktober 2006 bildet die 33.ooo Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Harburg, gelegen zwischen Hamburg und Lüneburg, Marsch und Heide sowie Elbe und Geest, 178 Tage lang die Bühne für erwartete 600.ooo Besucher. Neben der Blütenpracht dürfen sich die Gäste auf etwa 6oo Veranstaltungen und Thementage freuen. |
29/09/2005 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick. Einer der großen Pluspunkte der Landesgartenschau 2006 ist die Nähe zur Innenstadt: Nur einen Steinwurf entfernt vom Winsener Wasserschloss aus dem 13. Jahrhundert, dem 1599 fertig gestellten Marstall, Rathaus, St. Marien-Kirche und Fußgängerzone beginnt das 22 Hektar große Ausstellungsgelände. Hier dreht sich alles um Garten, Natur und Landschaft. Im reizvollen Ambiente zwischen Marstall, Schloss und Schlossteich entsteht Dorotheas Garten. Er ist der nördlichste von fünf Parkbereichen der Landesgartenschau Winsen 2006. Benannt ist er nach Herzogin Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, die das Schloss zwischen 1592 und 1617 nachhaltig prägte. Die vier weiteren Geländebereiche schmiegen sich an den Flusslauf der Luhe an, können wahlweise zu Fuß oder per Wassertaxi erkundet werden: Sie tragen die klangvollen Namen Uferland Luheband, Luhis Lagune, Gärtner-Fantasien und Eckermann-Park. Als Namensgeber für den neu geschaffenen Winsener Stadtpark diente der 1792 in Winsen geborene Johann Peter Eckermann, ein Weggefährte Goethes. Ein Großteil der Ausstellungsfläche bleibt den Winsenern und ihren Gästen nach Abschluss der Landesgartenschau erhalten: Neben verbesserten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Naherholung sorgt die ökologische Aufwertung für eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität und Attraktivität Winsens. Für die Durchführung der Großveranstaltung wurde die Landesgartenschau Winsen 2006 GmbH gegründet. Ihr steht ein Investitionsetat von 7 Millionen Euro zur Verfügung, je zur Hälfte getragen vom Land Niedersachsen und der Stadt Winsen. Für die Durchführung sind weitere 5,4 Millionen Euro veranschlagt. Deren Refinanzierung erfolgt über Einnahmen, unter anderem aus Eintrittsgeldern. Vertreter der lokalen Wirtschaft, von Verbänden und Vereinen sowie Privatpersonen aus Winsen und Umgebung haben die Landesgartenschau 2006 in der Planungsphase mit vielen Ideen voran gebracht: Auch jetzt ist die Bereitschaft der Winsener Bürgerinnen und Bürger zur Präsentation 'ihrer' Veranstaltung weit über die Region hinaus unverändert hoch. Seit Juli 2005 ist Riesen-Gänserich Luhi im ganzen Norden unterwegs, um für die dritte niedersächsische Landesgartenschau zu werben. Mit einer Größe von fast 2,5o Meter und Schuhgröße 68 ist das kuschelige Maskottchen kaum zu übersehen. Viele weitere Informationen gibt es im Internet unter www.landesgartenschau-winsen.de.
Ein Blick ins Familienalbum bringt es an den Tag: Früher waren nicht nur die Kinder klein, sondern auch die Pflanzen im Garten. Mit einem gewaltigen Unterschied: Die Kinder sind mittlerweile aus dem Haus und haben glücklicherweise ihr Wachstum eingestellt, bevor sie eine Höhe von zwei Metern erreicht haben. Dagegen stehen die Bäume und Sträucher immer noch im Garten und wachsen weiter. Manche munter! ...mehr Laubsauger vereinfachen das lästige Laubkehren und Laubaufsammeln im Herbst und helfen damit ihren Besitzern, Zeit zu sparen. Die Geräte haben vor einigen Jahren einen enormen Absatzboom erlebt. Durch konstruktive Mängel, aber auch durch massive Kritik von Naturschutzverbänden sind die Absatzzahlen jedoch deutlich zurückgegangen: Die Naturschützer verweisen dabei auf die hohen Emissionswerte bei Lärm und Abgasen und auf die ökologischen Folgeschäden beim Einsatz. Wer großflächig arbeitet, sollte an dieser Stelle abbrechen und sich einerseits mit hand- oder rückengetragenen Laubbläsern beschäftigen oder sich gleich einem fahrbaren Laubbläser oder Laubsauger zuwenden. ...mehr |
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