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Pilzerkrankungen an RosenWer schöne und gesunde Rosen im Garten haben möchte, wird zuerst die richtigen Voraussetzungen für gutes Gedeihen schaffen müssen, hebt die Bayerische Gartenakademie hervor: Rosen lieben sonnige Lagen ohne stauende Hitze und tiefgelockerte, humose und nährstoffreiche Gartenböden. Ein Standort in schattiger Lage sowie nasse, verdichtete und kalte Böden schwächen das Abwehrsystem dieser Ziergehölze und machen sie anfällig gegenüber Pilzkrankheiten. |
14/07/2005 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick. Eine der häufigsten Rosenerkrankungen ist der Echte Mehltau: Der weiße, mehlartige Belag auf Blättern, Knospen und Blüten ist abwischbar. Die befallenen Pflanzenteile verbräunen und sterben ab. Eine große Infektionsgefahr stellen befallene Triebspitzen im Frühjahr dar, da der Pilz dort im lebenden Holz überwintert. Ein später Frühjahrsschnitt Mitte bis Ende April scheint den Erstbefall zu bremsen. Der Sternrußtau befällt vornehmlich die älteren Blätter der Rosen: Auf dem Laub erscheinen unterschiedlich große, meist runde bis schwarze Flecken mit einem typisch strahligen Rand. Befallene Blätter vergilben und fallen vorzeitig ab. Oft sind befallene Rosenstöcke im August völlig unbelaubt. Gelbliche oder rötliche Flecke auf den Blättern, die auf der Unterseite Pusteln tragen sprechen für den Befall mit dem Rosenrost. Da beide Pilze auf dem Laub überwintern, sollten alle abgefallenen Blätter schon im Laufe des Sommers beseitigt und vernichtet werden. Die Widerstandfähigkeit der Rosen wird durch eine ausgewogene Düngung gestärkt: Vorher sollte allerdings der Nährstoffbedarf mit einer Bodenuntersuchung abgeklärt werden. Abgetrocknetes Laub gibt dem Pilz wenig Chancen. Sie können mit einem luftigen Standort, dem richtigen Schnitt und einer fachgemäßen Bewässerung [ohne Benetzen der Blätter] für Prophylaxe sorgen. Regelmäßiges Spritzen mit dem Pflanzenstärkungsmittel Neudovital ab dem Austrieb kann die Pflanzen gegen die wichtigsten Pilzerkrankungen immunisieren. Zur Anwendung bei ersten Symptomen sind die Rosensprays Saprol F oder Baymat zulässig. Wird gegen Rosenrost oder Sternrußtau gespritzt, sollten unbedingt die Blattunterseiten mit dem Pflanzenschutzmittel benetzt werden. Vor einer Neupflanzung ist die Auswahl 'richtiger' Sorten bedeutungsvoll: Vor allem Rosensorten mit dem ADR-Siegel [Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung] liefern Gewähr für Widerstandskraft und erhöhen die Chancen auf eine Blütenpracht ohne Einbußen. Diese Sorten wurden einer neutralen und sehr strengen Prüfung unterzogen. Allerdings können durchaus auch Sorten ohne dieses Siegel gesund und vital bleiben.
Kaum scheint die Sonne und steigen die Temperaturen, wachsen die Algen in vielen Gartenteichen. Dafür verantwortlich sind in der Regel eine übermäßige Anreicherung mit sich zersetzender organischer Substanz und Sauerstoffmangel, so die LWK Nordrhein-Westfalen. Erste Gegenmaßnahme ist das Abfischen der Algen. Auch eine Beschattung des Teiches ist hilfreich gegen Algenwachstum. Deshalb sollten einige Schwimmpflanzen, wie Wasserhyazinthen [Eichhornia azurea], Wassersalat [Pistia stratiotes] oder Algenfarn [Azolla filiculoides], auf der Teichoberfläche schwimmen. ...mehr Im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals präsentiert der Park der Gärten in diesem Jahr erstmals am o2., o9., 16. und 23. August inszenierte Gartenführungen: Dabei schlüpfen die Schauspieler Ulf Georges und Sylvia Meining in die Rollen der Hobbygärtnerin Gersvind Jenssen und dem Gärtnergehilfen Karl Fischer, die so oder ähnlich um das Jahr 19oo gelebt haben mögen. Die Charaktere der beiden Protagonisten enthalten dabei allerdings nicht zufällig Züge der englischen Gärtnerin Gertrude Jekyll [1843-1932] und des legendären Prof. Dr. hc. Karl Förster, [1874-1970], die sich im wirklichen Leben nie begegnet sind. ...mehr |
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