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BuGa 2005: Städte als die Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Ein Symposium auf der BuGa 2005 sucht neue Perspektiven und initiiert mehr Experimentierfreude: Westend oder Hasenbergl, Einfamilienhaus im Grünen oder Hochhaus, Single oder Familie? Multikulti oder abgeschottet im eigenen Kulturkreis? Und sind nicht auch längst ganz neue, andere Lebens- und Wohnstile gefragt: ein Perspektivenwechsel? Alle wollen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend wohnen und leben. In zehn Jahren werden 6o Prozent der Bevölkerung in der Stadt wohnen. "Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Stadt", stellt UN-Generalsekretär Kofi Annan fest, mit all den damit verbundenen Problemen und Herausforderungen.

 
Mehr zum Thema: Landschaftsgestaltung, Natur und Umwelt

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22/06/2005 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick.

Nicht nur der gesellschaftliche Wandel, die demografische Entwicklung hin zu einer überalterten Bevölkerung, sondern auch wirtschaftliche Zwänge prägen in Zeiten knapper Kassen die Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert: Die Zukunft und vor allem die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit der Städte hängt maßgeblich davon ab, wie Politiker, Planer, Bauherren oder Investoren auf die Veränderungen in den Städten reagieren. Und welche Rolle, so der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, die Wirtschaft dabei spielt.

Ein Beispiel dafür, wie man auf die aktuellen Entwicklungen reagieren kann, wie ein nachhaltiger Stadtteil entstehen kann, ist die Messestadt Riem, die in diesem Jahr mit der BuGa in München ein großes Einweihungsfest feiert. Die BuGa 2005 war es auch, die das städtebauliche Symposium 'Perspektive Stadt' initiiert hatte, mit der Aufforderung der BuGa-Geschäftsführerin Andrea Gebhard: "Lasst uns in der Stadtplanung experimentieren, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Die BuGa 2005 mit der Messestadt Riem und dem Landschaftspark sind gute Beispiele dafür, wie man mit kleinen Mitteln Großes machen kann."

Zwei Tage lang wurde mit hochkarätigen Teilnehmern, unter anderem mit der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, dem bayerischen Innenminister Dr. Günter Beckstein oder dem Präsidenten des Deutschen Städtetages und dem Münchner OB Christian Ude, interdisziplinär und sehr intensiv darüber diskutiert, wie wir zukünftig zusammen wohnen werden: Wie lässt sich der Stadtwandel verträglich gestalten? Welche Rolle kann die Wohnungswirtschaft dabei übernehmen? Auf Einladung von Ude hatten sich Partner aus dem Bereich der Verbände, der Projektentwickler und der Immobilienwirtschaft zusammengetan und ein attraktives Programm entwickelt. An interessanten Schauplätzen in der Stadt haben hochkarätige Referenten im Rahmen thematischer Foren die drängenden Fragen der Stadtentwicklung aufgegriffen und geeignete urbane Strategien erörtert.

Das Gemeinwesen Stadt steht auf dem Prüfstand: Vor diesem Hintergrund hatten sich im Rahmen des Symposiums 'Perspektive Stadt' mehr als 2o bedeutende Akteure bei der Gestaltung eines gemeinsamen Symposiums engagiert. Hintergrund dieses Engagements war die von allen Beteiligten deutlich artikulierte Erkenntnis, dass die Zukunft der 'Europäischen Stadt' in Deutschland nur dann nachhaltig und wirksam gestaltet werden kann, wenn alle Beteiligten an dieser Gemeinschaftsaufgabe mitwirken. Dies bekundeten sowohl die Vertreter der Kommunen und Ministerien als auch die immobilien- und wohnungswirtschaftlichen Akteure.

Von Seiten der planenden und Umwelt gestaltenden Disziplinen wurde stellvertretend von Seiten des Präsidenten der Bundesarchitektenkammer Prof. Arno S. Schmid betont, dass in diesem Kontext ganz neue und komplexere Gestaltungs- und Steuerungsaufgaben auf die Stadtplaner, Architekten und Landschaftsarchitekten zukommen. Ermöglichen, aktivieren, steuern und begleiten von Prozessen der Quartiers- und Stadtentwicklung rücken vor dem Hintergrund des Paradigmenwechsels in der Stadtplanung zunehmend ins Zentrum der Aufgaben. Im Rahmen der Diskussion kristallisierte sich die Herausforderung eines 'Bündnisses für Stadtentwicklung' heraus.

Tenor: die Stadt muss tatsächlich ein Gemeinwesen werden, die Bürger müssen mit einbezogen werden in die städtebaulichen und politischen Prozesse der nächsten fünf bis zehn Jahre. Sie müssen dafür Kommunikationsmöglichkeiten erhalten, Räume und Freiräume. Bürger wissen oftmals nicht genügend über ihnen offen stehende Beteiligungsmöglichkeiten. Bürgerbeteiligung braucht langfristige Kontinuität, nur so können sich Netzwerke entwickeln, die positive Effekte der Beteiligung auch nachhaltig fortsetzen. Entscheidend sei eine aktive Information der Bürger.

Früher war das Grün der Wohnsiedlung nur ein Kostenfaktor, der so weit wie möglich reduziert werden musste. Heute ist das Grün entscheidend für die Adressbildung: gerade in der perforierten Stadt. Der Bezug zwischen Bürger und Freiraum entsteht über Bilder. Deshalb muss die städtische Grünplanung wichtige Orte mit Bildern besetzen und auch die verwahrlosten Orte in Schutz nehmen. Neue Nachbarschaften zu stabilisieren, sind in jeder Phase der Stadtentwicklung dringende Aufgabe. Menschen benötigen diese Nachbarschaften, egal ob sich die Städte einem Wachstums- oder Schrumpfungsprozess befinden. Neue Nachbarschaften geben Zusammenhalt in veränderten Lebenssituationen.

Das am Beginn des Symposiums einführende Gespräch im Alten Rathaus in München mit Bundesfamilienministerin Renate Schmidt führt die Verbindung mit den Analysen des Trendforschers Prof. Peter Wippermann eindringlich vor Augen, dass die Politikfelder 'Familie und Sozialpolitik' noch viel systematischer als bisher mit der Städtebau, Bau- und Raumordnungspolitik verzahnt werden muss. Angesichts der Dramatik und Geschwindigkeit des demografischen und gesellschaftlichen Wandels könne man nicht davon ausgehen, mit "Instrumenten von gestern" die Herausforderung der Zukunft meistern zu können.

In diesem Sinne konstatierte Dr. Ronald Bernecker Generalsekretär der Deutschen Unesco-Kommission einen erheblichen Bedarf an ressortübergreifender Fort- und Weiterbildung. Hierfür bedürfe es geeigneter Plattformen, die verschiedenen Disziplinen handlungsorientiert zusammenführen. Dr. Bernecker zeigte sich beeindruckt vom Wissen- und Erfolgspotential, dass im Rahmen des Symposiums 'Perspektive Stadt' gebündelt werden konnte.

Migration und Integration sowie die Globalisierung und ihre Auswirkungen standen beim abschließenden öffentlichen Hearing im Kulturforum der BuGa 2005 vor allem beim Gespräch zwischen Münchens OB Christian Ude und dem bayerischen Innenminister Günter Beckstein im Mittelpunkt:

"Die Wirtschaft ist ein ganz entscheidender Akteur. Denn wir haben grundsätzlich weder eine Gesellschaft die veramt, noch eine Gesellschaft, die schrumpft. Was wir haben, das sind Gewinner und Verlierer der Globalisierung. Im örtlichen Bereich, in den Städten und Gemeinden, ebenso wie im sozialen Bereich, bei den Menschen direkt: Daher sei die Kommunalpolitik mehr denn je gefordert", so Ude.

Dem pflichtete Beckstein bei: "Die Kommunalpolitik muss ausgleichen, was die Globalisierung anrichtet. Damit die Menschen die Chance haben, ihren Bedürfnissen entsprechend zu leben. Denn die Menschen wollen mehr als sauber und satt sein, sie brauchen Kultur und Kommunikation und da sind auch Architektur und die Landschaftsarchitektur gefordert."

Höhepunkt des Symposiums war die Verleihung des Landschaftsarchitekturpreises des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten [BDLA] an Gilles Vexlard, der den zur Messestadt Riem gehörenden Landschaftspark gestaltet hat. Dort ist noch bis zum 9. Oktober die BuGa 2005 zu Gast. Die Jury würdigte mit dem Projekt Landschaftspark die gelungene Gratwanderung bei der Gestaltung des 2o Hektar großen Freiraums. "Die Transformation des alten Flughafenareals zu einem modernern Dienstleistungs- und Wohnungsstandort mit höchstem Anspruch ermöglichte einen Wettbewerb für den Landschaftskorridor zwischen den Baufeldern und dem landschaftlich geprägten Umland. Er titelt 'Ein Park ohne Grenzen' und hält was er verspricht", so die Jury.


Alle Gartenschauen 2005 im Überblick:
Bundesgartenschau München, 28. April bis 9. Oktober
Landesgartenschau Leverkusen, 16. April bis 9. Oktober
Grünprojekt Ladenburg, 3o. April bis 11. September
Landesgartenschau Bad Hall, 22. April bis 26.Oktober

 
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