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GartenhäckslerGartenhäcksler oder schlicht Häcksler, nach dem englischen Shredder in Deutschland auch gern als Schredder bezeichnet, sind neben dem Rasenmäher das wichtigste Hilfsmittel für die Gartenarbeit: Sie machen aus großen, sperrigen Haufen von Gartenabfällen aller Art bestes Ausgangsmaterial für den Komposthaufen oder das Mulchen. Bei beiden Arten der Verwendung von Gartenabfällen verwandeln dann Kleinstlebewesen, Regenwürmer, Kellerasseln, Pilze und andere das Häckselgut in besten Humus. |
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Beim Kompostieren im Komposthaufen wird das Material ebenfalls in hochwertigen Humus umgewandelt: Bei richtigem Aufbau und Zusammensetzung des Kompostes laufen die Vorgänge bei höheren Temperaturen aber insgesamt schneller ab. Heraus kommt wieder idealer Humus, der schnell selbst gemacht ist und nichts kostet. Wir werden den Betrieb eines Komposthaufens deshalb einmal gesondert darstellen.
Tritt dann einer der besagten Fälle ein, wird der Frust schnell groß: Das Gerät ist dauernd verstopft, die Arbeit geht nicht voran, manches lässt sich gar nicht häckseln. Dann wird das billige Gerät zu einer teuren Hypothek. Wer kann es wieder in Gang bringen oder wer schärft und wechselt die Schneidwerkzeuge aus? Für Erst- aber auch Zweitkäufer eines Gartenhäckslers, kann deshalb der mit Abstand wichtigste Rat nur der sein, sich von einem Fachmann intensiv beraten zu lassen. Baumärkten und Discountern fehlt es meist an Fachpersonal. Deshalb ist der Weg zu einem Motorgerätefachbetrieb mit Werkstatt und technischem Hintergrund der erste Schritt zum Erfolg bei der Arbeit mit einem Gartenhäcksler: Selbst wenn die Anschaffungskosten höher liegen, rechnet sich die schneller und leichter getane Arbeit allemal. Als 'ideal' für den kaufwilligen Kunden sind dann noch die Fachhändler, die Maschinen im Garten vorführen, oder entsprechende Geräte während des Verkaufsgespräches in Betrieb zeigen können. Der Käufer sollte bei der Vorführung darauf achten, dass die Materialien verarbeitet werden, die bei ihm später auch wirklich anfallen. So lässt sich am ehesten erkennen, ob das Gerät wirklich in Frage kommt. Das heutige Angebot an Geräten ist von solch einer Vielfalt, dass es für jemanden, der nicht öfter damit Umgang pflegt, völlig unübersichtlich ist: Das liegt an den vielen verschiedenen Schneidsystemen, die den Häckslern ihre Nachteile abgewöhnen sollen. An erster Stelle steht der hohe Lärmpegel. Die Stiftung Warentest kritisierte dies einmal mit folgendem Satz: "Nach wie vor sind viele der praktischen Helfer eine Lärmquelle erster Güte. Besonders laut sind die Modelle mit den Messerschneidwerken." Die Hersteller entwickelten gegen den Lärm etwa die langsam laufenden Walzenhäcksler. Sie schaffen aber wiederum deutlich weniger, mit der Folge, dass sich der Zeitaufwand merklich erhöht.
Antrieb Deshalb werden die meisten Gartenhäcksler heute im Bereich zwischen 2.ooo und 2.5oo Watt verkauft, und das im Gegensatz zu früher auch in Baumärkten. Wer also genau weiß, dass sein Häckselgut weit überwiegend bei Aststärken zwischen 3o und 35 mm liegt, kann hier in dieser erhöhten Leistungsklasse zugreifen. Im anderen Fall bleibt es dabei: Lieber ein bisschen Reserve nach oben, also ein noch größeres Gerät, und das auch nur nach Beratung gekauft. Schon deutlich mehr Leitung kann aus Motoren herausgeholt werden, die mit einem 38o V-Anschluss zurechtkommen: Diese Starkstrommotoren bringen es auf Leistungen ab 3,o kW und ihre Schneidsysteme schaffen Aststärken bis 8o und mehr Millimeter. Danach kommen die Gartenhäcksler, die mit einem Benzin- oder sogar Dieselmotor angetrieben werden: Ihre Leistung nimmt natürlich mit der des Motors zu, ebenso die zu verarbeitenden Aststärken. Aus der Motorisierung mit einem Verbrennungsmotor ergibt sich ein Problem: Da Gartenhäcksler im Privatbereich in der Regel nur sehr wenige Male im Jahr eingesetzt werden, kann es hier zu Startschwierigkeiten kommen. Bei einem starken elektrischen Antrieb ist dies nicht der Fall. Der Vollständigkeit halber soll noch die Antriebsmöglichkeit über eine Zapfwelle erwähnt werden: Sie spielt aber nur für Besitzer von Traktoren oder Kommunalschleppern eine Rolle. Um allen Bedürfnissen entgegenzukommen, legen die Hersteller ihre größeren Gartenhäcksler dann auch meist in allen möglichen Antriebsvarianten auf.
Alle die mit der Motordrehzahl arbeitenden Gartenhäcksler ['Schnellläufer' genannt] kämpfen mit dem Problem Lärm: Auch umfassende Maßnahmen zur Lärmvermeidung, etwa isolierte Einwurftrichter, haben das Krachmachen reduziert, aber eben nicht zufrieden stellend. In solchen Fällen wird dann immer die Drehzahl der Motoren heruntergesetzt, um dem Lärm zu begegnen. Bei den Häckslern wurden dazu spezielle Getriebe entwickelt, die aus den schnellen Läufern langsame machte: Und diese als Walzenhäcksler bezeichneten Geräte sind dann auch konkurrenzlos leise. Ihre Walze erfasst das Häckselgut, zieht es selbst ein, und zerquetscht es an einer Druckplatte oder -walze. Die geringere Drehzahl lässt aber auch den Durchsatz deutlich sinken. Ein anderes Zerkleinerungssystem ist die Spindel: Sie ist in gewisser Weise eine Sonderform der Walze. Dabei zieht eine Art Förderschnecke das Häckselgut selbsttätig ein und quetscht und schneidet es anschließend. Ebenso ist es bei der Wendel, die von verschiedenen Anbietern eingebaut wird. Noch eine Besonderheit ist das Kegelkopfschneidwerk eines Herstellers. Hier sind auf einem schweren, rotierenden Kegel Messer montiert. Gewicht und Form des Kopfes sorgen für Laufruhe, Selbsteinzug und Vermeiden das Schlagen von langen Ästen. Die genannten Systeme einschließlich der Besonderheiten sind heute die Grundprinzipien, nach denen Gartenhäcksler funktionieren: Dazu gibt es jede Menge Varianten und Verfeinerungen. Und jedes System hat Vor- und Nachteile. Das eine eignet sich mehr für Astwerk, das andere mehr für Laub und weiche Abfälle, das eine schafft in einer Stunde viel Material, das andere nur wenig. Welches sich für den Einsatz in Ihrem Garten als optimal darstellt, kann Ihnen in jedem Fall Ihr Motorgerätefachhändler sagen.
Das Beseitigen von Verstopfungen ist sehr zeitaufwendig und ärgerlich: Wenn dann erst noch Spezialwerkzeug gesucht werden muss, um die Schneidwerkzeuge freizulegen, kommt schnell Frust auf, weil die Arbeit nicht vorangeht. Immer mehr Hersteller bauen deshalb 'Rückwärtsgänge' ein, die die Werkzeuge freilaufen lassen. Relativ neu ist die Idee, die vor- oder rückwärtige Laufrichtung zum Zerkleinern von unterschiedlichen Materialien zu verwenden. Der Erfinder des Kegelkopfschneidwerkes hat die Vorteile der Elektronik gegen das Verstopfen genutzt: Dazu hat er eine 'intelligente' Technik entwickelt, die erkennt, wann die Drehzahl sinkt. Zuerst wird dann einmal kurzzeitig ein Mehrfaches an Strom aus dem Netz gezogen. Wenn das immer noch nicht reicht, und der Gartenhäcksler trotzdem stehen bleibt, lässt die Elektronik die Schneidwerkzeuge kurz rückwärts laufen und versucht dann selbsttätig einen neuen Anlauf nach vorne, bis sich das Ganze wieder rund dreht. So lassen sich ungewöhnlich starke Äste verarbeiten. Dabei ist der Gartenhäcksler noch leiser als andere. Der Benutzer eines Gartenhäckslers entscheidet im übrigen mit der Art seiner Beschickung selbst am meisten über Erfolg: sprich ein schnelles und gutes Arbeitsergebnis, oder über den Misserfolg, sprich Verstopfung, und die damit zusammenhängende Arbeitsunterbrechung, Zeitverlust oder nur geringen Durchsatz. Dazu ein Tipp: Die Drehzahl eines Häckslermotors ist ein guter Anhaltspunkt für eine bevorstehende Verstopfung. Beim Zuführen von Häckselmaterial fällt die Drehzahl immer ab, was sich in einer Veränderung des Arbeitsgeräusches äußert. Unter einem bestimmten Punkt stirbt dann der Motor schlagartig ab, der Gartenhäcksler ist verstopft. Mit ein wenig Übung lässt sich der entscheidende Punkt, an dem das Schneidsystem noch ohne Stillstand arbeiten kann, gut heraus hören. Verstopft das System trotzdem einmal, muss die zugeführte Menge reduziert werden. Und ist dies der Fall, arbeiten die meisten Gartenhäcksler im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich. Verstopft das Gerät dann doch noch immer, sollte ein anderes Zerkleinerungssystem in Erwägung gezogen werden. Bei einfachen Häckslern wird Verstopfung damit begegnet, in dem die unteren Öffnungen möglichst groß gehalten werden. Unter den Schneidsystemen angeordnete Ab- und Ausräumer erfüllen die gleiche Aufgabe. Die nächste technische Lösung zur Zerkleinerung waren dann Gartenhäcksler mit eingebauten Hammerwerken: Hier schlagen pendelnd aufgehängte Flacheisen das Material kurz und klein und befördern es anschließend durch eine Art Grill, dessen Stababstand die Größe des gehäckselten Gutes bestimmt. Diese Geräte finden sich aber erst in höheren Preisklassen. Ihr Vorteil: Sie schlucken fast alles, selbst Kisten, Styropor oder Tontöpfe bereiten ihnen kein Kopfzerbrechen.
Eine hektische Zeit brach an, bis eine für alle Seiten befriedigende Lösung für ganz Europa im Juni 2003 in Kraft trat: Danach fallen Gartenhäcksler unter eine Europäische Norm, die sich eng an die Anforderungen der bereits geltenden Maschinenrichtlinie anlehnt. Und damit ist das Thema Sicherheit vorerst erledigt, ... wenn nicht wieder jemand eine Sicherheitslücke findet. Die neue Sicherheit bezieht sich insbesondere auf die Auslegung der Ein- und Ausschaltvorrichtungen, die Nullspannungsauslösung sowie auf die Gestaltung der Trichter. Eine weitere Sicherung ist die Länge der Trichter selbst, die so lang sind, dass ein Arm nicht ans Messer gelangt, oder die Zufuhröffnungen sind so klein, dass eine Hand nicht durchgreifen kann.
Am Anfang sind sie scharf, dann werden sie unscharf, und dann geht nichts mehr: Gemeint sind die Messer der Schneidsysteme. Muss dann noch der Gartenhäcksler wegen stumpfer Schneidwerkzeuge immer zur Werkstatt gebracht werden, oder die Messer ausgetauscht werden, kann dies ein echtes, zukünftiges Kostenproblem werden. Deshalb sollte dem Schneidsystem beim Kauf besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: Wenn es einfach selbst zu tauschen ist, wenn es sich nachschleifen oder mehrere Messerseiten benutzt werden können, dann liegen die Vorteile auf Benutzerseite und bedeuten langfristig Kostenvorteile. Denn am allerbesten ist es natürlich, wenn der Gartenhäcksler nur zu den routinemäßigen Inspektionen oder bei Reparaturen in die Werkstatt muss.
Nicht selten sind Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Blumenkohl, Brokkoli und andere Kohlgewächse in warmen trockenen Sommern von wolkenartigen Insektenschwärmen umhüllt: Was hier als 'Weiße Fliege' auftritt ist die 2 mm große Kohlmottenschildlaus. Diese Art der Weißen Fliege unterscheidet sich von der Gewächshaus-Mottenschildlaus durch eine gedrungenere Form und dunkle Flecken auf den Flügeln. ...mehr Vom 21. April bis zum 15. Oktober 2006 öffnet die dritte niedersächsische Landesgartenschau in Winsen an der Luhe ihre Pforten: Zwischen Elbe und Lüneburger Heide entsteht auf einem 22 Hektar großen Freigelände eine blühende Fantasie aus bunten Blumenmeeren, faszinierenden Themengärten und abwechslungsreichem Veranstaltungsprogramm. Auf dem Gelände der Landesgartenschau Winsen wird eins deutlich: Natur und Mensch gehören zusammen. Diese fruchtbare Einheit wird in vielen Varianten dargestellt - zur Freude Winsens und jedes Besuchers. ...mehr |
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