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Ameisen: Plage und Bereicherung zugleich

Ameisen sind echte Lebenskünstler und besiedeln fast alle Lebensräume der Erde: Sie ertragen Temperaturen von -28 bis +5o Grad Celsius. Einige Arten dieser staatenbildenden und hochorganisierten Insekten sind nützlich und tragen zum natürlichen Gleichgewicht in der Natur bei. Dies gilt vor allem für die Große Waldameise. Genauso wie die Kleine Waldameise steht sie unter Naturschutz. Ihre Nester, die großen Ameisenhügel, dürfen nicht zerstört werden. Andere Arten bauen kleine Hügel auf Wegen, Rasen, Beeten oder sogar um Pflanzenteile herum. Sie unterhöhlen Plattenbeläge, zum Teil auch Pflanzen und stören deren Wachstum.

 
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14/06/2005 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick.

Zahlreich finden sich Ameisen auf läusebefallenen Pflanzen. Sie sammeln die süßen Ausscheidungen der Läuse, den Honigtau. Saftige Triebspitzen stehen nur selten auf ihrem Speiseplan. Ansonsten beseitigen sie im Garten pflanzliche Abfälle und tote Tiere. Wegen der begehrten Honigtauproduktion von Blattläusen verteidigen Ameisen ihre 'Melkkühe' gegen die natürlichen Feinde. Leimringe um Stämme oder Triebe können diese unerwünschte Wirkung unterbinden, indem sie die Ameisenstraßen blockieren.

Im Rasen, auf Wegen und im Haus werden die Krabbler unangenehm. Und ihre Bekämpfung ist schwierig. Ein ständiges Stören der Ameisen, etwa durch Einebnen und Wässern der Hügel, führt zur Vernachlässigung der Brut. Doppelseitig-klebendes Klebeband kann eine Einwanderung in die Wohnung, wo sie sehr lästig sind, verhindern. Ausstreuen von Backpulver auf Ameisennester oder -straßen gehört zu den altbekannten Tipps, um die Insekten zu dezimieren.

Zum Schutz von Pflanzen bewirken Duftstoffe eine gewisse Abwehr: Die meisten Ameisenarten meiden Lorbeer-, Lavendel-, Eukalyptus- und Zedernduft. Für einige Arten sind Lavendel-, Eukalyptus- und Grüne-Tomatenöl sogar giftig. Eine vollständige Bekämpfung von ganzen Ameisenvölkern ist damit aber in der Regel nicht möglich.

Die emsige Tätigkeit der Ameisen bedeutet für den naturverbundenen Gärtner insgesamt betrachtet mehr Nutzen als Schaden: Die Tiere bringen große Mengen an Biomasse in den Boden. Für die Verbreitung von Samen spielen sie eine nicht unerhebliche Rolle. Ohne den Schutz der Waldameisen wäre die Ausscheidung von Honigtau durch Rindenläuse [Lachniden] bedeutend geringer und damit verbunden die Produktion von kostbarem Waldhonig. [Bayerische Gartenakademie]

 
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