Amaryllis im Winter

Wenn die Straßen glatt werden, graue Nebelfronten, kalter Schneeregen und frühe Dunkelheit einbrechen, erhellen Amaryllis im Winter die Zimmer.

Daher ist gerade jetzt, wenn die Natur mit Wärme, Licht und Farbe geizt, ein behagliches Heim besonders wichtig.

Am besten gibt es dort genau das, was draußen fehlt: Durch Heizungen, Lampen und Kerzen sowie durch winterblühende Stimmungsmacher.

Unbedingt dazu gehört die Amaryllis [Hippeastrum], eine der schönsten winterblühenden Zimmerpflanzen.

Amaryllis im Winter

Auf ihrem bis zu 70 Zentimeter hohen Stängel thronen drei bis sechs riesige sternförmige Blüten in:

  • tiefem Rubinrot,
  • zartem Rosa,
  • edlem Weiß,
  • erfrischendem Orange oder
  • zweifarbig.

Sorten wie Clown, Dancing Queen und Monte Carlo besitzen sogar gestreifte Blüten.

Die gefüllt blühenden Amaryllis wie Diva oder Double Dream erinnern mit ihren zahlreichen Blütenblättern an üppige und romantische Seerosen.

Amaryllis im Topf pflanzen

Der Aufwand für solcherlei Blütenpracht für den Pflanzenfreund ist äußerst gering. Die meisten der Winterschönheiten können ab dem November gekauft werden.

Am besten werden die Zwiebeln in Tontöpfe gepflanzt, denn diese sind im Vergleich zu Kunststofftöpfen standfester.

Schließlich erreichen die prächtigen großen Amaryllisblüten ein ganz schönes Gewicht!

Die Töpfe sollten nicht viel größer als die Zwiebel sein. Bleibt zwischen der Pflanze und Topfrand ein etwa daumenbreiter Abstand, reicht das völlig aus.

Wichtig ist, die Zwiebel nicht zu tief zu pflanzen: Mindestens ein Drittel sollte noch aus der Erde ragen.

Die Wurzeln sollten beim Einsetzen weder beschädigt noch geknickt werden.

Amaryllis: echte Sprinter

Das Tolle an der dicken Amarylliszwiebel ist ihr Tempo. Als wahre Sprinter brauchen die Zwiebeln nur sechs bis acht Wochen in molliger Wärme, bis sich daraus die Schönheiten in voller Blüte entwickelt haben.

Als ursprüngliche Südamerikanerin ist der Lieblingsplatz der Amaryllis ein Fensterbrett über einem Heizkörper.

Die erste Zeit nach dem Pflanzen sollte nur sparsam gegossen werden. Erst, wenn die Blütenstiele etwa handhoch sind und sich die Blütenknospen zeigen, benötigen die Pflanzen mehr Wasser.

Auch Düngergaben sind dann im Abstand von zwei Wochen willkommen. Da sich Amaryllis mit ihren großen Blüten stark zum Licht neigen, sollten die Töpfe ab und zu gedreht werden, damit die Zwiebelpflanzen gerade wachsen.

Werden sie ab der Blütezeit kühler gestellt, verlängert sich diese und die eindrucksvollen Sternblüten bringen länger leuchtende Farben ins Wintergrau. [Fluwel.de, Foto]

 

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