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Die grüne Stadt: Grün liegt im Trend!

Nie gab es mehr Festivals, Messen und Ausstellungen zum Garten, Wettbewerbe um die blühendste Stadt, den schönsten Stadtpark oder den originellsten Kinder-Garten. Privates Grün wird als wunderbarer Rückzugsbereich, als Ort des Wohlbefindens und der Verwirklichung von Gestaltungswünschen geschätzt. Das Interesse für das öffentliche Grün jenseits des eigenen Gartenzauns ist allerdings vergleichsweise schwach ausgeprägt. Dabei stehen viele Kommunen vor schwierigen Fragen, denn strukturelle Veränderungen in Städten und Gemeinden erfordern neue Konzepte für die Grünplanung, während Budgetkürzungen die Unterhaltung und Pflege des öffentlichen Grüns erschweren. Aber: Es tut sich was...

 
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25/10/2004 [#] Der Gartennewsletter: Die Gartenwoche im Überblick.

Nach wie vor werden Investitionen in Grün von Gemeinden wie von vielen Unternehmen und Privatpersonen hauptsächlich als Kostenfaktor betrachtet. Die positiven und geldwerten gesellschaftlichen und individuellen Aspekte werden dabei übersehen. Dazu kommt, dass die Öffentlichkeit nicht gut über die Zusammenhänge informiert ist. Dennoch entwickeln sich in jüngster Zeit neue Kooperationsformen zwischen Kommunen, Unternehmen und Bürgern mit dem Ziel, mehr Lebensqualität durch Grün zu schaffen.

Mit dem Ziel, positive Beispiele aufzuzeigen, Erfahrungen auszutauschen und den Diskurs zum Thema voranzutreiben, organisierte das Forum Die grüne Stadt am 16. September 2004 auf der Messe GaLaBau in Nürnberg das zweite Symposium zum Thema. In fünf Vorträgen und anschließender Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass es auch in Zeiten knapper Budgets gute Möglichkeiten gibt, das Grün in der Stadt zu erhalten und sogar auszubauen. Deutlich wurde auch, dass Ausdauer und Nachhaltigkeit notwendig sind, um langfristig Erfolge zu erzielen.

Andreas Kipar, freier Landschaftsarchitekt in Italien und Deutschland, stellte in seinem Referat fest, dass es keine pauschalen Antworten auf die veränderten Rahmenbedingungen geben kann. Schrumpfende Städte müssen anders planen als wachsende Städte, wobei das suburbane Wohnen auf dem Lande oder im Grünen als Leitbild nicht länger zu halten ist. Nach Hochrechnungen der Vereinten Nationen werden in 2o Jahren mehr als 8o Prozent der Weltbevölkerung in einer 'Megalopolis', also Millionenstadt, leben und arbeiten. Dieser Trend wird den Bedarf an innerstädtischen Freiräumen allein schon aus sozial-wirtschaftlichen Überlegungen erhöhen. Entscheidend ist, dass die Städte wieder lernen, offensiv zu investieren. Auch dann, wenn es in den Haushaltskassen knapp ist. International gibt es zahlreiche positive Beispiele, wie eine grüne Mitte als städtebauliche Vorratsinvestition machbar ist.

Henk Lambooij, Bürgermeister der Gemeinde Nijkerk in den Niederlanden, stellte in seinem Vortrag das aktuelle Projekt 'De Bogen' vor. Nijkerk ist ein typisches Beispiel für eine wachsende Kommune. Die zentralen Instrumente des Neubauprojektes sind: Gemeinsame Planung und Ausführung unter Beteiligung von Investoren, Firmen, Bürgern und die Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten. Das private und das öffentliche Grün sind integraler Bestandteil des Planungs- und Finanzierungskonzeptes. Kosten für die Anlage und Pflege des öffentlichen Grüns sind von Anfang an in die Verkaufspreise der einzelnen Wohneinheiten eingerechnet; die Bewohner bestimmen die Gestaltung und Pflanzenauswahl mit.

Martin Leser, stellvertretender Amtsleiter im Amt für Stadtgrün und Friedhöfe der Stadt Freiburg erläuterte die Aktivitäten im Projekt 'Freiburg packt an': 21 Aktionswochen lang wurden im Sommer 2004 unterschiedliche Gruppen in der Stadt wie Verbände, Vereine, Schulen, Kindergärten, Unternehmen etc. als Akteure gewonnen, die auf verschiedene Weise dazu beigetragen haben, Freiburg zu einer 'liebenswerten und sauberen Stadt' zu machen. Die Erfahrung zeigt, dass die weitgehende Bürgerbeteiligung eine höhere Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld, eine Belebung des Miteinanders und sogar eine Erhöhung der Zivilcourage mit sich bringt. Zahlreiche Aktivitäten, zum Beispiel Baumpatenschaften, wirken über den Aktionszeitraum hinaus.

Von ähnlichen Erfahrungen berichtete Klaus Robl, für öffentliches und privates Grün verantwortlicher Mitarbeiter der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH [GBH]. Als kommunales Wohnungsunternehmen hat die GBH langjährige Erfahrungen in der Planung und Begleitung von Grünprojekten. Dort, wo es möglich ist, werden die Mieter schon in der Planungsphase beteiligt: 'Wohnen, wie es mir gefällt' ist nicht nur der Slogan der GBH, sondern Leitbild der Grün- und Freiraumpolitik, das auch die Aneignung öffentlicher Flächen umfassen kann.

Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau München 2005 erläuterte den bahnbrechenden Ansatz der BuGa 2005: Durch ihre Orientierung an nachhaltigem Grün für Wohnen, Arbeiten und Freizeit wird die BUGA den Besuchern neue Perspektiven aufzeigen, Antworten auf aktuelle Fragen anbieten und neue Planungs- und Ausführungskonzepte im Städtebau fördern.

Das Forum Die grüne Stadt ist ein wachsendes Netzwerk aus engagierten Menschen, Organisationen und Unternehmen, die sich für mehr Grün in der Stadt einsetzen. Ziel ist, den gesellschaftlichen Wert von Grün bei Bürgern und Entscheidungsträgern bewusst zu machen und eine neue Sicht auf Grün zu unterstützen. Eine interdisziplinäre Debatte über Lebensqualität mit lebendigen Pflanzen soll zu einem breit getragenen Engagement für mehr Grün in Städten und Gemeinden anregen: drinnen wie draußen, im privaten wie im öffentlichen Bereich. Neben Symposien und Workshops bietet Die grüne Stadt eine Plattform zum direkten Erfahrungs- und Informationsaustausch auf der Website www.die-gruene-stadt.de, wo auch die Beiträge der Symposien von 2003 und 2004 abrufbar sind. [IDgS]

 
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Die Architektur von Wohnhäusern hat sich in Deutschland seit den Siebziger Jahren stark verändert: Die Fenster sind größer geworden, die Räume heller, sie wirken größer und freundlicher. Dadurch ergeben sich auch bessere Platzierungsmöglichkeiten für Pflanzen. Üppig blühende Zimmerpflanzen wie Alpenveilchen, botanisch Cyclamen persicum, sind sogar dankbar, wenn sie in Bodennähe platziert werden. Dort ist es kühler, da die trockene, warme Heizungsluft nach oben steigt. Wenn es draußen so richtig nass-kalt, stürmisch und dunkel ist, halten wir uns am liebsten mit blühenden Pflanzen in der Wohnung auf. Blühende Alpenveilchen, die von September bis April in üppiger Blüte stehen, kommen vor allem ...mehr

 
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Der Mensch hält sich in Mitteleuropa fast 9o Prozent seines Lebens in Räumen auf: zu Hause, im Büro, in Verkehrsmitteln wie Auto, Bus und Bahn. Grund genug, um die Innenraumluft als einen wesentlichen Gesundheitsfaktor in Betracht zu ziehen. Eine Forschungsgruppe der Technologischen Universität Sydney ging in einer ausführlichen Untersuchung der Frage nach, ob Topfpflanzen in der Lage sind, zu einer Reduktion der flüchtigen organischen Verbindungen in Büroräumen beizutragen. Zu den flüchtigen organischen Verbindungen [VOC, Volatile Organic Compounds] zählen Stoffe wie Benzin, Benzol, Alkane, Aldehyde, viele Ester und Tetrachlorethen. VOC werden von einer Vielzahl von Produkten ausgesondert, wie etwa Baumaterialien, Ausstattungsmaterialien, ...mehr

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