19/08/2010 | Dauerflor im Herbst Wicken, Dahlien, Rosen, Tulpen und viele Stauden setzen nach dem Verblühen Samen an: Dies verlangt von den Pflanzen eine besondere ...mehr
17/08/2010 | Gurken: Falscher Mehltau Aufgrund der feuchten Witterung haben es Freilandgurken im Garten zurzeit schwer: Für sie besteht erhöhte Infektionsgefahr mit Falschem Mehltau, Pseudoperonospora ...mehr
[G] » Pflanzzeit im Garten
Der Herbst hält Einzug - und mit ihm Vergänglichkeit und Abschied? Von wegen! Für echte Gartenliebhaber ist der Herbst die Zeit des Neubeginns: Viele Gehölze, Blumenzwiebeln und Stauden kommen am besten jetzt in die Erde. Die Pflanzen können dann ohne Hitzestress tief einwurzeln und treiben im Frühjahr umso kräftiger aus. Also auf in den Garten, Bewegung tut gut. Im Herbst ist die Auswahl an Gehölzen und Stauden in Baumschulen und Staudengärtnereien besonders groß.
221 Besucher seit 05. Oktober 2006 [In diesem Fenster öffnen]
[G] » Staudenbeet: fünfte Jahreszeit
Frauen mit 6o suchen sich jüngere Liebhaber, Männer mit 7o machen noch den Motorradführerschein: So oder ähnlich ist es, wenn der Mensch den zweiten Frühling erlebt! Doch auch in der Pflanzenwelt gibt es so etwas wie ein Wiederaufblühen im Herbst: Auch der Garten gibt noch einmal richtig Gas. Der Abschied vom Sommer kann also lang werden, denn im Herbst blüht es feurig! Kräftig rote Spornblumen [Centranthus ruber], purpurrote hochwüchsige Herbstanemonen [Anemone hupehensis] und leuchtend violette Herbstastern lassen vergessen, dass der Sommer eigentlich schon vorbei ist.
211 Besucher seit 03. Oktober 2006 [In diesem Fenster öffnen]
[G] » Staudengarten: Blütenfarbe ist nicht alles
Nach dem herbstlichen Blattfall beginnt für viele Pflanzen die Winterruhe und der Garten hat nichts mehr zu bieten. So ein Vorurteil! Tatsächlich ist aber ein gut geplanter Garten auch während der kalten Jahreszeit reizvoll: Man kann nun Pflanzeneigenschaften entdecken, die während der an Blüten und Farbe reichen Sommermonate nicht auffallen. Beim Kauf der Pflanzen spielt oft die zu erwartende Blütenpracht und Blütenfarbe eine wichtige Rolle, doch auch andere, weniger offensichtliche Aspekte tragen zu einer gelungenen Gartengestaltung bei und sollten deshalb ebenfalls bei der Pflanzenauswahl berücksichtigt werden: Formen, Strukturen, ganzjährig grüne Blätter oder Nadeln, winterlicher Fruchtschmuck und überraschende Elemente, die nicht in jedem Garten zu finden sind, wie etwa Gartenbonsais.
163 Besucher seit 30. Juli 2006 [In diesem Fenster öffnen]
[G] » Zwiebelblumen: Bodenschätze, die es in sich haben
Das nächste Frühjahr: so fern ... oder doch ganz nah? Für manchen Pflanzenfreund beginnt der Frühling schon jetzt, denn nun wird die Grundlage für einen blühenden Start in die nächste Gartensaison gelegt. Viele Bäume und Sträucher werden am besten in dieser Jahreszeit gepflanzt, weil sie dann noch vor dem Winter neue Wurzeln bilden können und sich so einen Startvorteil gegenüber den erst im Frühling gepflanzten Gehölzen sichern. Wer sich im nächsten Jahr über blühende Tulpen, Narzissen und andere Zwiebelblumen freuen möchte, gräbt jetzt die Startlöcher: Die im Frühling blühenden Zwiebeln und Knollen müssen im Herbst gepflanzt werden, weil sie die Kälte des Winters brauchen, um sich im nächsten Jahr zu ihrer vollen Schönheit zu entwickeln.
163 Besucher seit 30. Juli 2006 [In diesem Fenster öffnen]
[G] » Zwiebelblumen: Der Grüne Daumen
Die meisten im Frühling blühenden Zwiebelblumen brauchen einen Standort der Wasser gut durchlässt, denn bei zuviel Nässe faulen die Zwiebeln: Ideal sind deshalb leichte Gartenböden mit hohem Sandanteil. Ist der Boden zu schwer, kann er durch Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden. Einige Zwiebelarten vertragen aber auch feuchte Böden: Die Schachbrettblume [Fritillaria meleagris] und der Märzenbecher [Leucojum vernum] gedeihen auch an Teichrändern oder auf feuchten Wiesen.
149 Besucher seit 30. Juli 2006 [In diesem Fenster öffnen]
[G] » Zwiebelzwerge: Wild und winzig
Wie das Werk eines Zauberers wirkt es, wenn Millionen wild wachsender Krokusse Jahr für Jahr den Park um das Husumer Schloss in ein riesiges lilafarbenes Blütenmeer verwandeln: Wahrscheinlich beruht dieses in Deutschland einmalige Schauspiel, das jedes Jahr im zeitigen Frühjahr zehntausende Besucher anlockt, auf einem Irrtum: Es wird vermutet, dass Mönche, die im 15. Jahrhundert in Husum lebten, Safrankrokusse anbauen wollten, um das daraus gewonnene Gewürz zum Färben von Stoffen zu nutzen. Vielleicht plante aber auch eine frühere Schlossherrin, große Mengen Safran in der Küche zu verwenden. Was auch immer der Grund für die Anpflanzung der Krokusse war - Safran ließ sich aus ihren Blüten nicht gewinnen, denn man hatte die falsche Krokus-Art gepflanzt. Dafür erlebt Husum, die Heimatstadt des Schriftstellers Theodor Storm, jedes Jahr ein Blütenfest, das mittlerweile weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins bekannt ist.
187 Besucher seit 25. September 2007 [In diesem Fenster öffnen]
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